Eine Brücke kommt geflogen

Eine Brücke kommt geflogen

Ersatz Bachbrücken Hofibach in Zwillikon, Gemeinde Affoltern am Albis

Affoltern am Albis, 15.09.2017  Die kantonale Ottenbacherstrasse quert den Hofibach in Zwillikon. Der schlechte Zustand der 1941 erbauten Strassenbrücke sowie die ungenügende Hochwassersicherheit (Durchflussprofil zu eng) führten dazu, dass die alte Strassenbrücke wie auch die unmittelbar angrenzende Rad- und Gehwegbrücke ersetzt werden mussten. Unmittelbar bei der Brücke mündet der Hofibach in die Jone. Die Sohle der Jone liegt dabei so hoch, dass es zu Rückstaus in den Hofibach im Bereich der Brücken kommt. Ein kantonales Hochwasserschutz- und Revitalisierungsprojekt der Jone sieht vor, die Sohle der Jone wie auch des Hofibachs in einem späteren Zeitpunkt um ca. 1 Meter zu senken.

Das Neubauprojekt der Hofibachbrücke hat auf die später folgenden Wasserbauprojekte Rücksicht genommen. Um möglichst wenig Eingriffe im Bachbett zu haben und eine spätere Absenkung der Bachsohle zu ermöglichen, wurde die neue Brücke auf Bohrpfählen hinter den bestehenden Widerlagerkonstruktionen fundiert. Die Brückenplatte wurde in zwei Teilen auf den Flächen der gesperrten Kantonsstrasse passgenau hergestellt und auf die neuen Widerlagerbankette mittels Pneukran versetzt.

Durch das gewählte Brückenkonzept konnte die Sperrung der Kantonsstrasse auf acht Wochen beschränkt werden:

  • Baustart: 17.7.2017
  • Bauende: 8.9.2017

Die geplante Bauzeit konnte auf den Tag genau eingehalten werden. Spektakulär war das Einheben der beiden Brückenplatten mit einem Gewicht von 71 Tonnen und 40 Tonnen mit dem grössten Pneukran der Schweiz.

Die Locher Ingenieure AG wurden durch das Tiefbauamt des Kanton Zürich für die Phasen Überprüfung, Vorprojekt, Bauprojekt, Bewilligung, Ausschreibung und Bauausführung bis und mit Abschluss beauftragt.
 

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Centralplatz und Bahnhofbrücke

Centralplatz und Bahnhofbrücke

Bauarbeiten am Central und der Bahnhofsbrücke

Zürich, 04.08.2017  Rund um das Central und die Bahnhofbrücke ist zurzeit eine grosse Baustelle. Die Hauptarbeiten dauern vom 25. April bis Ende November 2017. Vor allem über die Sommermonate wird sehr intensiv gebaut.

Gestartet wurde im Februar 2017 mit den Vorarbeiten für die Instandsetzung der Bahnhofbrücke. Dabei wurde die Unterseite der Bahnhofbrücke instand gestellt. Diese Arbeiten begannen bereits im Winter 2017, um den tiefen Wasserspiegel zwischen Februar und April zu nutzen.

Am 25. April 2017 hat der Unternehmer dann mit diversen Werkleitungsarbeiten (Strassenableitungen, Querungen und Werklöcher fürs EWZ, etc.) sowie Randabschlüssen beim Seilergraben und im Limmatquai gestartet.

Die Tramgleise müssen aus Altersgründen ersetzt werden. Dabei werden die Haltestelleninseln so angepasst, dass diese neu auch von längeren Tramkompositionen der Linien 4 und 15 angefahren werden können. Für die neuen Tramhaltestellen werden rund 600 m neue Randsteine versetzt. Ebenso werden diverse Werkleitungen (VBZ, DAV, EWZ, etc.) erneuert.

Am Wochenende vom 08./09. Juli 2017 hat das Gleisbau-Wochenende stattgefunden. Sämtliche Gleise am Central wurden am Samstagmorgen früh (ca. ab 02.00 Uhr) abgebrochen beziehungsweise ausgebaut und der Gleisbeton entsorgt. Am selben Tag wurde, nach Bereitstellung des Untergrundes, bereits mit dem Verlegen der neuen Gleise am Central gestartet. Ende Juli 2017 werden die Wartedächer, aus Stahl angeliefert und montiert. Auch bei dieser Arbeit muss Hand in Hand gearbeitet und die verschiedenen Unternehmungen koordiniert werden. Der Trambetrieb bleibt vom 08. Juli bis am 11. August 2017 eingestellt. Diverse Tramlinien werden umgeleitet und auf bestimmten Strecken verkehren Ersatzbusse.

Im Fahrbahnbereich wird mittels einer Spuranpassung die Sicherheit für Velofahrende verbessert. Der Belagseinbau im Bereich er Fahrbahn findet an zwei Wochenenden, voraussichtlich im September 2017, statt.

Die Locher Ingenieure AG wurde durch das Tiefbauamt der Stadt Zürich für die Phasen Ausschreibung, Ausführungsprojekt, Bauausführung und Abschluss beauftragt.

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Südumfahrung Küsnacht - Tag der offenen Baustelle

Südumfahrung Küsnacht - Tag der offenen Baustelle

Südumfahrung Küssnacht

Küssnacht am Rigi, 24.06.2017  Am Tag der offenen Baustelle wurden die Baustellentore der Südumfahrung Küssnacht für die Bevölkerung geöffnet. Gross und Klein von Küssnacht und Umgebung besuchten an diesem nicht ganz so heissen Tag die zur Zeit grösste Baustelle im Kanton Schwyz und nutzten die Gelegenheit, einen bergmännischen Tunnelvortrieb aus der Nähe zu bestaunen.

Wie alle am Projekt Beteiligten waren die Locher Ingenieure mit der INGE Küssnacht mit einem Stand im Tagbautunnel vor Ort vertreten, um der interessierten Bevölkerung Fragen zur Baustelle und im Speziellen zum Tunnelbau zu beantworten. Neben dem Unterschied zwischen einem Tagbautunnel und einem bergmännischen Tunnel interessierten sich die Besucher auch für die Abdichtung und die Vorgehensweise zur Erstellung eines Tunnels. Die Kinder konnten die unterschiedliche Beschaffenheit der Seebodenablagerungen ertasten und erfühlen, zudem staunten sie über das geringe Gewicht der GFK-Anker zur Sicherung der Ortsbrust im Tunnel.

Die Vereine von Küssnacht sorgten mit Bratwurst und Co. für das leibliche Wohl der Besucher. Mit Tanz- und Gesangsdarbietungen auf der Bühne, welche auf dem Kreisel Nord installiert wurde, trugen sie zur Unterhaltung der Gäste bei.

Für die kleinsten Besucher war in der Zentrale ein Sinnesparcours eingerichtet, die etwas Grösseren konnten ihre Geschicklichkeit bei der Bedienung des Baggers unter Anleitung des Unternehmers unter Beweis stellen.

Mittlerweile hat der Vortrieb knapp die Hälfte des rund 350 m langen bergmännischen Teils des Tunnels Burg ausgebrochen. Im Bereich des Tagbautunnels wird nächstens die zweite Etappe der Abdichtungsarbeiten in Angriff genommen, anschliessend wird der Tunnel weiter hinterfüllt. Im Bereich der Artherstrasse wurde die Strasse umgelegt, damit die Überführung Artherstrasse, welche die Südumfahrung überquert, in Angriff genommen werden kann. Die Arbeiten der Stützmauer Räbmatt sind soweit abgeschlossen, dass der Gegenvortrieb des bergmännischen Tunnels in Angriff genommen werden kann. Für die Personenunterführung Räbmatt wurde die Grepperstrasse umgelegt.

Dank dem Tag der offenen Baustelle konnte manchem Besucher die Augen geöffnet werden, welche Organisation und Infrastruktur für eine Grossbaustelle erforderlich ist. Die Akzeptanz der Baustelle in der Bevölkerung konnte dank dem Tag der offenen Baustelle sicherlich gesteigert werden.

Die Locher Ingenieure AG ist innerhalb einer Ingenieurgemeinschaft verantwortlich für die technische Gesamtleitung, sowie Projektverfasser des Voreinschnitts mit Tagbautunnel und des gesamten Innenausbaus.

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Durchschlag Tunnel Michelau

Durchschlag Tunnel Michelau

Durchschlag Tunnel Michelau erfolgt

Bütschwil, 28.04.2017  Als Teil des Gesamtprojektes „Umfahrung Bütschwil“ ist der Tunnel Michelau der einzige bergmännische Tunnel der insgesamt 4 Tunnelbauwerke.

Der Vortrieb des ca. 145 m langen Gegenverkehrstunnels erfolgte von Norden her. Vorgängig zum Vortrieb erfolgte das Abteufen der Voreinschnitte Nord und Süd. Im Norden und Süden folgen an die bergmännische Strecke jeweils ein Tagbautunnel sowie Portalkonstruktionen mit angrenzenden Stützmauern. Unmittelbar in die Tagbaukonstruktion Süd des Tunnels Michelau reicht das Widerlager der Brücke Thur. Die Brücke Thur wurde während des Vortriebs durch eine andere Unternehmung erstellt.

Nach rund 1.5 Jahren intensiver Planung wurde am 26.09.2016 mit dem Kalottenvortrieb im Schutze eines Rohrschirms gestartet. Bereits am 28.04.2017 und nach ca. 110 m maschinellem Vortrieb im Lockergestein erfolgte der Durchschlag des Tunnels Michelau. Dieses Ereignis feierte die ARGE Toggenburg gemeinsam mit der Bauherrschaft, dem Gemeindepräsidenten der Gemeinde Bütschwil und anderen Projektbeteiligten. Der Tunnel wurde, wie die weiteren 3 Tunnelprojekte im Zuge der Umfahrung Bütschwil, von der Locher Ingenieure AG im Auftrag des Tiefbauamtes des Kantons St. Gallen projektiert und bei der Realisierung betreut.

Bei dem kurzen Lockergesteinsvortrieb galt es bereits bei der Projektierung technische Herausforderungen (komplexe Geologie, asymmetrische Einwirkungen infolge Thurböschung, geringer Überdeckung, etc.) zu lösen. Die Mineure haben die Vorgaben schliesslich gut und fachgerecht umgesetzt und den Vortrieb sicher und rasch vorangetrieben. Die Arbeiten standen selbstverständlich unter dem Schutz der Patronin der Tunnelbauer, der Hl. Barbara, und konnten ohne grössere Unfälle durchgeführt werden.

Wir danken den Mineuren und der ARGE Toggenburg für den reibungslosen, schnellen und sicheren Vortrieb sowie für die gute Zusammenarbeit.

Gratulation zum Durchschlag!

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Locher On Ice 2017

Locher On Ice 2017

Locher On Ice 2017

Wetzikon, 07.04.2017  Bereits zum 17. Mal nahm das mit Spannung erwartete „Locher on ICE“ seinen hart umkämpften Lauf.

Am Abend des 7. April war die Zeit für den Showdown gekommen. Zuerst versammelten sich die beiden Teams auf der Sonnenterrasse der Eishalle Wetzikon zu einem stärkenden Apéro. Da war noch Zeit über vergangene Eishockey-Events zu diskutieren, Taktiken zu schmieden oder Motivationsreden zu üben. Nach dem delikaten Apéro ging es dann in die Garderoben, um die Eishockeyrüstungen zu montieren.

Als diese nicht ganz einfache Aufgabe geschafft war, begaben sich die Mannschaften auf das Eisfeld und begannen mit den ersten Fahrversuchen und Schüssen aufs Tor. Als alle aufgewärmt und eingefahren waren, konnte das Spiel beginnen.

Zum Äussersten bereit, standen sich zwei topmotivierte Teams (Locher Knights – Pelican Perforators) in der Eishalle Wetzikon auf dem Feld gegenüber und waren davon überzeugt sich den Sieg zu holen und dabei dem Gegner nichts zu schenken. Nach einem höchst intensiven und hart umkämpften, jedoch fairen Spiel, konnten die Pelican Perforators das Spiel mit einem knappen 8:6 für sich entscheiden. Können sie wohl den Titel nächstes Jahr noch einmal verteidigen?

Wir sind gespannt und freuen uns schon jetzt auf einen weiteren sportlich unterhaltsamen Abend im nächsten Jahr!

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Umsicht 17: Auszeichnung für den Ausbau Bahnhof Zürich-Oerlikon

Umsicht 17: Auszeichnung für den Ausbau Bahnhof Zürich-Oerlikon

Umsicht/Regards/Sguardi 17

Zürich, 23.03.2017  Das Projekt Ausbau Bahnhof Zürich Oerlikon wurde durch den SIA mit dem Preis Umsicht/Regards/Sguardi 17 ausgezeichnet. Der SIA würdigt das Projekt als «hervorragenden baukulturellen Beitrag zur zukunftsfähigen Gestaltung des Lebensraums.» Die Prämierung erfolgte am Abend des 22.03.2017 in feierlichem Rahmen im Landesmuseum Zürich.

Die Jury sowie Laudator Daniel Meyer begründeten die Auszeichnung mit den Worten «Der Ausbau des Bahnhofs Oerlikon ist ein Jahrzehnteprojekt. Als Totalumbau eines städtischen Knotenpunkts im Vollbetrieb setzt er neue Massstäbe. Den Beteiligten gelang es, trotz schwieriger Baubedingungen und im Planungsprozess stetig erweiterter Ansprüche, eine herausragende Gesamtlösung umzusetzen – architektonisch und sozialräumlich sowie bau- und verkehrstechnisch. Zudem fanden sie eine überzeugende, zeitgemässe Gesamtform für die unterschiedlichen Aspekte des Bauwerks.»

Die Ausstellung der prämierten Projekte kann vom 27.03. bis 30.03.2017 im Stadtmodellraum in Zürich besichtigt werden. Daran anschliessend erfolgt eine Wanderausstellung in der Schweiz und dem benachbarten Ausland.

Die Locher Ingenieure AG war im Rahmen der Ingenieurgemeinschaft SLW+Partner und dem Planerteam Quartierverbindung als Gesamtleiter über das gesamte Projekt verantwortlich. Neben den Fachplanungen für alle Personenunterführungen, Neubauten für Stellwerk- und Bahntechnik, Perronneubauten, Bahntechnikkoordination und Bauphasenplanung trugen die Locher Ingenieure AG auch für Chefbauleitung und örtliche Bauleitung die Verantwortung.

Wir Locher Ingenieure sind glücklich und stolz über die mit der SIA-Auszeichnung erfolgte Anerkennung und Würdigung des Projekts Ausbau Bahnhof Zürich Oerlikon.

Weitere Informationen, Bild- und Videomaterial ist unter folgenden Links zu finden:

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Neubau Geschäftshaus Rosau

Neubau Geschäftshaus Rosau

Neubau Geschäfthaus Rosau

Zürich, 02.03.2017  Der Neubau vom Geschäftshaus Rosau liegt direkt neben dem Schanzengraben und nördlich des General-Guisan-Quais in unmittelbarer Nähe vom Zürichsee. Das Gebäude hat fünf oberirdische Geschosse sowie zwei Untergeschosse und soll als Büro- und Wohnhaus genutzt werden. Die Schenkel vom L-förmigen Grundriss, welche die bestehende Villa Rosau umschliessen, weisen eine Länge von ca. 86 bzw. 57 m auf. Im Zusammenhang mit den Arbeiten für das Geschäftshaus wird auch die bestehende Blocksteinufermauer entlang vom Schanzengraben auf einer Länge von ca. 100 m durch eine auf Mikropfählen fundierte Ortbetonmauer ersetzt.

Im Projektareal steht unterhalb der Geländeoberfläche eine mehrere Meter mächtige Schicht aus künstlichen Auffüllungen an. Darunter folgt eine Schicht von seekreideartigen Seeablagerungen, welche gegen den Zürichsee hin mehrere Meter mächtig ist. Unter dieser Schicht folgen feinkörnige Deltaablagerungen, welche wiederum über den kompakten eiszeitlichen Seeablagerungen liegen.

Für die Erstellung des Geschäftshauses ist eine ca. 8 m tiefe Baugrube notwendig. Diese wird rundum mit einer praktisch wasserdichten Schlitzwand umschlossen, welche bis in eine Tiefe von gut 23 m reicht und in die tragfähigen eiszeitlichen Seeablagerungen eingebunden ist. Die Schlitzwanddicke beträgt 80 cm. Im Bereich des naheliegenden Nachbargebäudes Claridenstrasse 20/22 wird die Schlitzwand 100 cm dick ausgeführt, wodurch allfälligen Setzungen hinter der Schlitzwand entgegengewirkt wird. Die Abstützung der Schlitzwand erfolgt mit einem vorspannbaren Stahlspriesskranz, welcher unterhalb der Decke vom 1. Untergeschoss angeordnet ist. Die Fundation des Geschäftshauses erfolgt über Grossbohrpfähle mit Durchmesser 90 und 120 cm.

Die Baugrube der Ufermauer im Schanzengraben wird mit einer Spundwand umschlossen, welche landseitig rückverankert wird. Die Spundwand wird nach Fertigstellung der neuen Ufermauer wieder aus dem Boden gezogen.

Die Sicherungs- und Aushubarbeiten dauern voraussichtlich noch bis Mitte Juli 2017, anschliessend folgt der Neubau vom Geschäftshaus.

Für Architektur und Gesamtleitung ist die ARGE Rosau verantwortlich, die Bauherrenvertretung wird durch die Conarenco AG wahrgenommen.

Die Locher Ingenieure AG ist ab Stufe Ausführungsprojekt für die Baugrubensicherung, den Hochbau sowie für die örtliche Bauleitung der Tiefbauarbeiten zuständig.

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Dorfnest

Dorfnest

SBB ZEB Dorfnest, Entflechtung und Zugfolgezeitverkürzung

Kloten Dorfnest, 01.02.2017  ZEB (Zukünftige Entwicklung Bahninfrastruktur) beseitigt schweizweit Kapazitätsengpässe und ergänzt die Eisenbahn-Alpentransversale (NEAT) mit den notwendigen Kapazitäten auf den Zufahrten. Mit dem Angebotskonzept ZEB werden ab Dezember 2018 zwischen Zürich und Winterthur mehr Züge verkehren. Dazu baut die SBB ihre Infrastruktur aus.

Das Projekt „ZEB, Dorfnest, Entflechtung und Zugfolgezeitverkürzung“ ist eine dieser erforderlichen baulichen ZEB-Infrastruktur- massnahmen zur Angebotsumsetzung. Mit der neuen Brücke, der Überwerfung Dorfnest, können die Züge von Bassersdorf in Richtung Kloten die Flughafenlinie künftig überqueren anstatt wie heute kreuzen zu müssen. Damit kann die Leistungsfähigkeit spürbar gesteigert werden. Darüber hinaus wird die Strecke Kloten - Dorfnest zur Doppelspur ausgebaut und die Signalabstände zwischen Zürich Flughafen und Effretikon verkürzt. Damit können die Züge flexibler und dichter aufeinander verkehren, die Zugfolgezeit kann so auf 2 Minuten verkleinert werden. Zudem finden ab dem Fahrplanwechsel Dezember 2018 Zugsbegegnungen im Abschnitt Kloten - Dorfnest statt.  Damit wird die Leistungsfähigkeit der Streckenanlagen erhöht und die nötige Fahrstabilität gewährleistet. Die Inbetriebnahme des Projekts ist auf den Fahrplanwechsel im Dezember 2018 nötig.

Das Kernstück des Projekts Dorfnest ist das neue 175 m lange dreifeldrige Brückenbauwerk „Überwerfung Dorfnest“ (Länge mit Widerlagerkonstruktionen total 260 m) und die neue, rund 1.6 Kilometer lange Doppelspur ab dem Bahnhof Kloten bis zur Überwerfungsbrücke. Für den Bau der Doppelspur im Hanganschnitt des Hagenholzhügels wird eine 350 m lange, aufgelöste Bohrpfahlwand, sichtbare Höhe 3.7 m, beidseitig mit Flügelmauern als konventionelle Winkelstützmauern, erstellt.

Nach rund dreijähriger Planungszeit hat vor rund einem Jahr die Realisierung des Projekts gestartet. Begonnen wurde mit umfangreichen Baustelleninstallationen und Erschliessungspisten, damit die Arbeiten an den beiden Hauptbauwerken Überwerfungsbrücke und Pfahlwand in Angriff genommen werden konnten. Zum Bau der Brücke mussten zuerst für die Fundation der Widerlager und der beiden Pfeiler Grossbohrpfähle erstellt und in etlichen Nachtschichten ein aufwändiges, mikropfahlfundiertes  Schutz- und Lehrgerüst über die stark frequentierte Flughafenlinie gebaut werden. Mittlerweile sind die beiden Widerlager West und Ost der Brücke erstellt und das erste der drei Brückenfelder wurde betoniert und vorgespannt.

Parallel zu den Arbeiten an der Brücke wurden die 175 Bohrpfähle der Pfahlwand auf einer eigens dafür erstellten temporären Schüttung als Bohrplanum abgeteuft und der Kopfriegel betoniert. In einem nächsten Schritt wird die Pfahlwand nun Etappe um Etappe abgegraben und die Ausfachungen erstellt. Für den Damm West, der ans Widerlager West anschliesst, wurde ebenfalls mit dem Bau der industrieseitigen, rund 200 m langen Winkelstützmauer begonnen. Im weiteren wurden bereits mehrere hundert Meter neue Gleisentwässerung erstellt, diverse Kabelquerungen gerammt und etliche Signal- und Fahrleitungsfundamente betoniert. 

Die Hauptarbeiten für die Kunst- und Tiefbauten werden bis Anfang 2018 dauern, im Frühjahr bis Sommer 2018 werden alle Bahntechnikarbeiten umgesetzt, damit im Herbst die letzten Stellwerkanpassungen implementiert und das Projekt mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2018 in Betrieb genommen werden kann.

Die Locher Ingenieure AG zeichnen im Rahmen der Ingenieurgemeinschaft SLW+P-DoNe für die Gesamtleitung, die Stützkonstruktionen, den Tief- und Trasseebau und für die Chef- und örtliche Bauleitung verantwortlich.

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Eröffnung Bahnhof Zürich-Oerlikon

Eröffnung Bahnhof Zürich-Oerlikon

Bahnhofausbau Zürich-Oerlikon

Zürich Oerlikon, 09.12.2016 Für 715 Millionen Franken wurde der Bahnhof Oerlikon um- und ausgebaut. Es gibt neue Bahnzugänge, breitere Unterführungen, Kommerzzonen und zwei zusätzliche Gleise. Die SBB investierte für die Neubauten beim Bahnhof Oerlikon 525 Millionen Franken. Weitere 190 Millionen Franken zahlte die Stadt Zürich an die von ihr angeregten Bauten und Anlagen.

Der gesamte Bahnhof Oerlikon wurde seit Baubeginn im 2011 nicht nur um- oder ausgebaut, sondern Stück für Stück neu gebaut. Gewissermassen unter dem Gleisfeld wurden – bei laufendem Betrieb in sogenannten Inselbaustellen – die Brücken über die Schaffhauserstrasse neu errichtet, die Perronanlagen und Perrondächer neu erstellt und die Unterführungen und Kommerzzonen von Norden nach Süden realisiert.

Unter laufendem Betrieb wurden die neuen Unterführungen – Quartierverbindung, Verbreiterung Unterführung Mitte und Verbreiterung Unterführung Ost – in Etappen neu gebaut. Voraussetzung dazu war die Inbetriebnahme der neuen Gleise 8 und 7 im August 2013 und April 2014. Seither wurden immer zwei Gleise stillgelegt und zurückgebaut, um in diesem Bereich die Teilstücke der neuen Bauwerke und Perronanlagen zu erstellen. Bei den Gleisen 1 und 2, die als einzige von Oerlikon nach Wallisellen führen, war dieses Vorgehen nicht anwendbar. Diese beiden Gleise mussten stets in Betrieb sein, damit die Züge von und nach Wallisellen verkehren konnten. Aus diesem Grund wurden im Bereich der Quartierverbindung und Unterführung Mitte jeweils zwei 80m lange Hilfsbrückenketten zur Realisierung des darunterliegenden Bauwerks eingebaut. Im Bereich der Unterführung Ost wurde das Bauwerk mittels Deckelbauweise, zur Minimierung der Betriebseinschränkungen, realisiert.

Am 13. Dezember 2015 wurde mit dem Fahrplanwechsel ein kritischer Meilenstein – die Inbetriebnahme der Durchmesserlinie - erfolgreich gemeistert. Alle 8 Gleise und Perrons konnten auf dieses wichtige Datum hin am Bahnhof Oerlikon in Betrieb genommen werden. Seit diesem Datum fahren 12 S-Bahn-Linien durch den neuen Bahnhof.

Die Gesamtfertigstellung und offizielle Eröffnung des Um- beziehungsweise Neubaus des Bahnhofs Oerlikon inkl. seiner 28 neuen Geschäfte wurde mit einem Eröffnungsfest vom 01.-03.12.2016 ausgiebig gefeiert. Mit Politik, Medien, Projektbeteiligten, Kunden und der Bevölkerung hatten alle Stakeholder die Möglichkeit, den neuen Bahnhof zu erleben und zu geniessen.
Locher Ingenieure AG ist im Rahmen der Ingenieurgemeinschaft SLW+Partner und dem Planerteam Quartierverbindung als Gesamtleiter über das gesamte Projekt verantwortlich. Neben den Fachplanungen für alle Personenunterführungen, Neubauten für Stellwerk- und Bahntechnik, Perronneubauten, Bahntechnikkoordination und Bauphasenplanung tragen die Locher Ingenieure AG auch für Chefbauleitung und örtliche Bauleitung die Verantwortung.

Die Locher Ingenieure AG ist glücklich und stolz über seinen Beitrag an der erfolgreichen Projektrealisierung vom Bahnhofsumbau Zürich-Oerlikon.

Der Bahnhof Zürich Oerlikon im Wandel   >PDF-Download

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Max-Frisch-Platz, Zürich

Max-Frisch-Platz, Zürich

Max-Frisch-Platz

Zürich Oerlikon, 07.11.2016 Für die Gestaltung des neuen Bahnhofplatzes in Zürich Oerlikon führte die Stadt Zürich im Jahr 2009 einen Projektwettbewerb durch. Der Max-Frisch-Platz soll auf der Bahnhofseite von Neu-Oerlikon als eine attraktive Begegnungs- und Aufenthaltsfläche gestaltet werden. Der Baubeginn war im März 2016 und das Bauende ist im November 2016 (exkl. Fertigstellungsarbeiten wie Deckbelag, Baumpflanzung, etc.).

Die Busse (Nr. 80 und Nr. 67) der VBZ werden zukünftig auf dem Platz an der neuen Bushalte- stelle „Bahnhof Oerlikon Nord“ halten. Das neue Busdach ist das Kernstück des Platzes und wird aus Beton (mit Weisszement) ausgeführt. Dieses wird von 6 Pfeilern getragen. Das Dach wird im Frühjahr 2017 begrünt. Die Haltestelleneinrichtung (Billettautomat, Sitznischen, Selecta-Automat, Bancomat etc.) werden in die zwei dafür vorgesehenen Paravents integriert, welche unter dem neuen Busdach stehen werden. Die Unterkonstruktion besteht aus einem selbst- tragenden, verschraubten Gerippe aus abgekantetem Stahlblech und Profilstahlrohren. Die Wandverkleidung wird aus Fassadenplatten in Kupferfarbe erstellt.

Im Bereich des neuen Platzes werden rund 30 Bäume gepflanzt und in der Mitte des Platzes wird ein neuer Trinkbrunnen eingerichtet. Die Pflanzung der Bäume erfolgt im Frühjahr 2017. Für den Platz ist grundsätzlich ein Asphaltbelag vorgesehen.

Im Zusammenhang mit der Oberflächengestaltung werden diverse Werkleitungen erneuert, beziehungsweise umgelegt. Das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich benötigt ein neues Trassee von welchem die neue Beleuchtung gespiesen wird. Für die Verkehrsbetriebe Zürich werden ebenfalls neue Leitungen verlegt, welche hauptsächlich für die diversen Haltestelleneinrichtungen benötigt werden. Die Platzentwässerung erfolgt über zwei Stauleitungen. Das anfallende Regenwasser von der Fussgängerzone, sowie vom Busdach wird über diese zwei Stauleitungen in die bestehende Bachabwasserkanalisation eingeleitet. Und in der Fahrbahn wird die Mischabwasserkanalisation erneuert. Zudem wurden für die ERZ Fernwärme eine neue Hauszuleitung erstellt.

Die Locher Ingenieure AG wurde durch das Tiefbauamt der Stadt Zürich für die Phasen Ausschreibung, Ausführungsprojekt, Bauausführung und Abschluss beauftragt. Der Auftrag umfasst auch die Koordination zu den SBB-Drittprojekten.

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Samsung Hall, Kultur- und Kongresszentrum in Dübendorf

Samsung Hall, Kultur- und Kongresszentrum in Dübendorf

Dübendorf, 17.10.2016 In Dübendorf entsteht mit der Samsung Hall ein Eventpark mit einer 2‘000 m2 grossen Mehrzweckhalle für bis zu 5‘000 Personen. Die erstklassige Infrastruktur mit neuestem Sound-, Light- und Video-Equipment, die 6-fach teilbare Bühne 18 x 10 m sowie die 120 m2 grossen LED-Wand in der Mehrzweckhalle, machen die Samsung Hall zum modernsten Eventcenter der Schweiz.

Die Liegenschaft verfügt über zwei Untergeschosse, die grosse Eventhalle mit 2‘000 m2 im Erdgeschoss sowie über diverse Räumlichkeiten auf drei Obergeschossen, wo auch die Loft für rund 600 Personen Platz findet. In den Untergeschossen werden neben der 2-geschossigen Einstellhalle mit über 250 Parkplätzen der doppelgeschossige Club mit vorgespannter Abfangdecke und diverse weitere Aufenthaltsräume integriert. Im Erdgeschoss befinden sich neben der Mehrzweckhalle mit einer Tribünenkonstruktion von 38.1 x 20.2 m aus vorgespanntem Stahlbeton ein grosszügiges Foyer und der Cateringbereich.

Der für die Realisierung der Untergeschosse erforderliche Baugrubenabschluss ist mit mehrfach rückverankerten Rühlwänden gesichert und erreicht eine Höhe von bis zu 9.5 m. Die konzentrierten Lasten aus den beiden Tribünenstützen werden mit je vier rund 25 m langen Ortbetonpfählen in den Baugrund abgetragen.

Nach dem Spatenstich im August 2015 finden nach einer intensiven Bauzeit von rund 16 Monaten bereits Mitte Dezember 2016 die Eröffnung und das erste Konzert statt.

Für die Gesamtleitung zeichnet die Dima & Partner AG und für die Architektur die Eins Architekten AG verantwortlich.

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Aktuelle Projekte am Flughafen Zürich

Aktuelle Projekte am Flughafen Zürich

Kloten / Zürich, 13.09.2016 Der Flughafen Zürich ist verpflichtet als Betreiber den ordnungs- gemässen und sicheren Betrieb des Flughafens zu gewährleisten und die dafür erforderliche Infrastruktur zur Verfügung zu stellen. Dazu gehören sowohl der Neubau, der Umbau und der Unterhalt von Flugbetriebsflächen. Aktuell sind zwei Projekte in Realisierung die diese drei Aufgaben veranschaulichen.

Vergrösserung Delta-Standplätze und Vorfeldsanierung 2016
Die Delta-Standplätze befinden sich im Süden des Flughafengeländes im Anschluss an den Rollweg Echo. Gemäss dem heute absehbaren Bedarf steigt der Anteil von grösseren und längeren Flugzeugen in den nächsten Jahren überdurchschnittlich an. Heute können die bestehenden Delta-Standplätze nur für die kürzeren Flugzeuge eingesetzt werden (kürzere Code-E Flugzeuge und kleiner). Damit die Standplätze auch von den längeren Flugzeugen, wie die von Swiss bestellten Boeing 777-300, genutzt werden können sind die Standplätze zu vergrössern. Dies ist nur durch die Verlegung bzw. Begradigung des Rollweg Echo möglich. Der Oberbau besteht analog dem Bestand des Rollweg Echo aus einem 36 cm starken Betonaufbau auf einer 50 cm zementstabilisierten Fundationsschicht. Unterhalb der Fundationsschicht ist eine 40 cm starke Baugrundverbesserung vorgesehen. Durch die Vergrösserung der Standplätze Delta entfallen Abstellflächen für Handlingflächen zur Flugzeugabfertigung. Im Bereich der Standplätze Delta ist aber ein voller Ersatz der Flächen nicht möglich. Deshalb wird ein Teil der verdrängten Handlingflächen im Bereich der ausser Betrieb genommenen Schiessstände Cheibenwinkel nördlich des Dock E realisiert. Das Projekt ist seit März 2016 in Realisierung. Die vergrösserten Delta-Standplätze werden im Winter 2016/2017 in Betrieb gehen. 
Die bestehenden Vorfeldflächen in Betonbauweise haben eine Lebensdauer von ca. 30 Jahren. Nach dieser Lebensdauer und dem tatsächlichen Bedarf werden die Betonflächen im Zuge von jährlichen Sanierungsarbeiten ersetzt (1:1-Ersatz). Im Zuge der Vergrösserung der Delta-Standplätze wird ebenfalls ein Teil der Vorfeldflächen in Betonbauweise ersetzt um ab Winter 2016/2017 für viele Jahre wieder einen störungsfreien Vorfeldbetrieb gewährleisten zu können.

Zone West
Die Zone West befindet sich westlich der Piste 16-34 in Richtung Glatt und Flughofstrasse. Für den Flughafen Zürich gilt die Zone West als grösstes noch vorhandenes Entwicklungsgebiet für Vorfeld- und Hangarflächen. Im Zuge von Überlegungen möglicher Etappierungen wurde eine Fläche nördlich des Heliports als prioritär zu realisierende Fläche ausgeschieden. Als erstes Puzzle-Stück werden aktuell 2 Standplätze für Code-E Flugzeuge realisiert. Die Erschliessung erfolgt über einen Verbindungsrollweg zwischen den Rollwegen Lima und Romeo 7. Die Stand- plätze sind nicht für die regelmässige Passagierabfertigung vorgesehen und erhalten einen 35 cm starken Asphaltaufbau auf einer 55 cm starken zementstabilisierten Fundationsschicht. Die Bauarbeiten haben im Juli begonnen. Zurzeit laufen Erdarbeiten, Werkleitungsanpassungen und die Herstellung der Entwässerungsleitungen. Die zwei Standplätze sollen im Herbst 2017 in Betrieb gehen.

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