Sanierung von Bahnübergängen

Objekt: Forchbahn, Sanierung von rund 50 Bahnübergängen
Bauherr: Forchbahn AG
Termine: Planungszeitraum 2006 – ca. 2012, Ausführung 2009 – 2014
Bausumme: geschätzte Kosten zirka CHF 17 Mio.

Mit der Revision des Eisenbahngesetzes 2004 wurden die Eisenbahnbetreiber verpflichtet, Niveau-Bahnübergänge zu sanieren, die den aktuellen gesetzlichen Anforderungen nicht entsprechen. Von den rund 50 Bahnübergängen entlang des Forchbahn-Trasses zwischen der Rehalp und der Endhaltestelle in Esslingen müssen fast alle Übergänge den neuen Bestimmungen angepasst werden. Vom Grundsatz her sollen alle Übergänge mit Schrankenanlagen gesichert werden, wo sinnvoll und machbar wird die Aufhebung einzelner Übergänge geprüft. Alle Sanierungsprojekte unterstehen dem eisenbahnrechtlichen Plangenehmigungsverfahren.
 
Leistungen:

  • Bauherrenunterstützung der Forchbahn als externe Stabsstelle über alle Projektphasen (Vor- und Genehmigungsprojekte bis Inbetriebnahme)
  • Projekt- und Terminkoordination aller Beteiligten (Forchbahn, Planer, Anstössergemeinden, kantonale Stellen, Private, Bewilligungsbehörden)
  • Organisation und Leitung Sitzungswesen
  • Verhandlungen Landerwerb
  • Öffentlichkeitsarbeit  
  • Koordination von Drittprojekten


Projektmerkmale und Herausforderungen:

  • Sanierung von rund 50 Bahnübergängen, grösstenteils im eng bebauten, urbanen Umfeld
  • Koordination und Berücksichtigung der Randbedingungen und Begehren aller Projektbeteiligten
  • Definieren von Finanzplänen für die Massnahmenumsetzung bis ins Jahr 2014
  • Berücksichtigung aller bahngesetzlichen und –technischen Vorgaben und Randbedingungen
  • Termin- und Kostencontrolling