Die Bänder sind geknüpft

Die Bänder sind geknüpft

Einhausung Schwamendingen - Spatenstich für die Hauptarbeiten erfolgt

Schwamendingen, 01.04.2019 Der offizielle Startschuss zu den Hauptarbeiten des Projektes Einhausung Schwamendingen ist am 01. April 19 im Beisein der drei Projektpartner Bund, Kanton und Stadt Zürich sowie der Bundesrätin Simonetta Sommaruga gefallen. Über 100 weitere geladene Gäste aus Politik, Verwaltung, aus dem Quartier Schwamendingen sowie seitens der am Bau beteiligten Unternehmen waren anwesend. Auch die Locher Ingenieure AG waren als Projektverfasser (Federführung) der INGEk12plus eingeladen.

Die Gäste sowie der Vorsteher des Tiefbau- und Entsorgungsdepartement Richard Wolf, Regierungsrätin Carmen Walker Späh und Bundesrätin Simonetta Sommaruga sind sich einig: Das Projekt Einhausung Schwamendingen ist einzigartig und verbindet. Als symbolischen Akt für den Start der Hauptarbeiten wurde ein dreiteiliges Band – ein Symbol für die gute Zusammenarbeit zwischen Stadt, Kanton und Bund – zusammengeknüpft.

Das Projekt selber wirkt ebenfalls verbindend: Die Einhausung lässt die heute durch die Autobahn geteilten Quartiere wieder zusammenwachsen. Sie soll auf einer Länge von 940 m die Nationalstrasse N01/40 überdecken und die Lärm- und Luftbelastung für das Quartier stark reduzieren. Mit der Einhausung entsteht ein in der Schweiz einzigartiger, knapp ein Kilometer langer und rund 30 Meter breiter Nutzbau. Auf der Decke des Tunnels entsteht ein durchgehender Grün- und Freiraum für die Quartierbevölkerung, der über Rampen, Treppen und Lifte für Fussgänger und Velofahrer erschlossen wird.

Für die Locher Ingenieure AG war der Spatenstich der Start für einen spannenden und intensiven Abschnitt der Realisierung. Die Vorarbeiten sind abgeschlossen und ca. 120 Arbeiter der ARGE EHS haben mit dem intensivem Werkleitungsbau sowie der Instandsetzung der Ankerwände im Bereich der Einfahrt des Schöneichtunnels begonnen.

Um sich ein Bild vom Projekt und den Bauarbeiten zu machen kann eine Führung im Besucherzentrum gebucht werden (gratis, 60 Minuten, bis 40 Personen). Anmeldung unter https://einhausung.ch/

< schliessen

Lauter Startschuss zum Ersatzneubau des Bahnhofs Tann-Dürnten

Lauter Startschuss zum Ersatzneubau des Bahnhofs Tann-Dürnten

Tösstal - Ersatzneubau des Bahnhofs Tann-Dürnten

Tann-Dürnten, 07.03.2019  Zur Einführung des Halbstundentakts im Tösstal wird der Bahnhof Tann-Dürnten zu einem zweigleisigen Kreuzungsbahnhof ausgebaut. Die bestehenden Perronanlagen, Personenunterführung und Brücke über die Kantonstrasse werden rückgebaut und durch Neubauten ersetzt. Dazu wird der Bahnbetrieb auf der Strecke zwischen Rüti und Wald für rund 7 Monate ausser Betrieb genommen.

Am Wochenende vom 1. bis 3. März erfolgte nun der erste grosse Rückbau. Die Kantonsstrasse wurde für ca. 48 Stunden komplett gesperrt und in einer konzentrierten Aktion die Bahnbrücke über die Strasse komplett abgebrochen. Dies erfolgte mit mehreren Raupenbaggern und schweren Abbauhämmern, welche unter Beobachtung zahlreicher Schaulustiger die rund 80 jährige Brücke zerlegten.

Die Gewährleistung eines genügenden Lichtraumprofils unter dem Lehrgerüst und der neuen Brücke erfordert die bestehende Strassennivellette um 40 cm abzusenken. Dazu musste der anstehende Molassefels mit einem Schrämmkopf abgebaut werden. Bereits am Sonntagabend rollte der Verkehr wieder über den neu eingebrachten provisorischen Belag.  

Seit Montag 04.03.2019 sind zudem auch die Rückbauarbeiten der Personenunterführung und der Perronanlagen im Gange. Als Baugrubenabschlüsse werden Spund- und Rühlwände eingebaut. Die meisten Beton- und Rohbauarbeiten müssen bis im Juni abgeschlossen sein um die darauf folgende Ausrüstung mit Bahntechnik bis zur Wiederinbetriebnahme im September zu ermöglichen.

Das Projekt wird in der Ingenieurgemeinschaft SLW+P bearbeitet, wobei sich die Locher Ingenieure AG für die Projektierung und Bauleitung der Kunstbauten verantwortlich zeichnet. 

< schliessen

Zwischen Vorarbeiten und Provisorien

Zwischen Vorarbeiten und Provisorien

Einhausung Schwamendingen – zwischen Vorarbeiten und Provisorien

Zürich, 19.12.2018  Noch vor einem Jahr reihten sich entlang der Nationalstrasse N01/40 stadtauswärts nach dem Schöneichtunnel diverse Genossenschaftssiedlungen. Heute stapeln sich weisse Baucontainer und ein gelb/oranges Besucherzentrum thront am Hang. Der Lärm der nahen Autobahn ist nach wie vor ohrenbetäubend. Seit Anfang 2018 laufen die Vorarbeiten für die Bauausführung der Einhausung Schwamendingen.

Die Einhausung soll auf einer Länge von 940 m die Nationalstrasse N01/40 überdecken und die Lärm- und Luftbelastung für das Quartier reduzieren. Mit der Einhausung entsteht ein in der Schweiz einzigartiger, knapp ein Kilometer langer und rund 30 Meter breiter Nutzbau. Die Konstruktion besteht aus einem Tagbautunnel, welcher auf Pfählen fundiert wird. Auf der Decke des Tunnels entsteht ein durchgehender Grün- und Freiraum für die Quartierbevölkerung, der über Rampen, Treppen und Lifte für Fussgänger und Velofahrer erschlossen wird. Entlang der Einhausung entsteht beidseitig je ein öffentlicher Weg, der die Zugänglichkeit zum Park zu Fuss und mit dem Fahrrad erleichtert.

Mit den Vorarbeiten wird durch diverse Gebäudeabbrüche und Rodungen der Platz für die Realisierung der Einhausung und den dazu notwendigen Installationen geschaffen. Der Hauptinstallationsplatz mit seinen markanten Baucontainern und dem Besucherzentrum als Blickfang direkt beim Portal des Schöneichtunnels stadtauswärts ist erstellt und bereit für die Ausführung der Hauptarbeiten.

Anfangs Dezember wurde es dann plötzlich still in Schwamendingen. Zwei 40 m lange Fussgängerbrücken wurden in der Nacht über die Nationalstrasse gehoben. Aus Sicherheitsgründen war eine komplette Sperrung der Nationalstrasse im Abschnitt zwischen dem Autobahnkreuz Aubrugg und dem Milchbucktunnel notwendig. Der Verkehr wurde grossräumig umgeleitet. Mit zwei Mobilkränen wurden die beiden Fussgängerbrücken Millimeter genau auf die bereits vorab erstellten Betonpfeiler abgesetzt. Für diesen Vorgang waren diverse Fachleute sowie viele Arbeitsstunden aller Beteiligten notwendig. Ein erster Kraftakt in der Ausführung ist damit geschafft. Die Hilfsbrücken sind dafür da, die Fussgängerbeziehungen zwischen der Nord- und Südseite der Nationalstrasse während der ganzen Arbeiten aufrecht zu halten.

Mit dem Einheben der Hilfsbrücken sind die Vorarbeiten beinahe abgeschlossen und der Baustart der Hauptarbeiten kann wie geplant im Frühjahr 2019 erfolgen. Die Locher Ingenieure AG freut sich auf die Realisierung dieses aussergewöhnlichen Bauwerks und wünscht frohe Festtage & einen guten Start ins neue Jahr.

< schliessen

Lehrlingsevent 2018

Lehrlingsevent 2018

Donnerstag, 15.11.2018, Tag 1

Am Donnerstagmorgen trafen sich alle 7 Lehrlinge mit dem Lehrmeister am Hauptbahnhof Zürich. Von dort aus nahmen wir den Zug in Richtung Bern. Wir nutzten für die ganze Reise den öffentlichen Verkehr.

Um 9.15 Uhr wurden wir im Tierpark Bern erwartet. Wir wurden durch den ganzen Tierpark geführt und erhielten viele Einblicke in die Tierwelt. Es war sehr interessant und wir lernten viel Wissenswertes dazu. Nach der Führung  folgte das Mittagessen im Restaurant Krone in Spiez. Bei dieser Kälte gibt es nichts Besseres als eine warme Suppe als Vorspeise. Der Hauptgang enthielt feingebratene Kartoffeln und ein saftiges Saltimbocca.

Nach dem köstlichen Mittagessen ging unsere Reise mit dem Zug weiter nach Leissigen am Thunersee. Dort erwartete uns die laufende Baustelle eines neuen Sicherheitsstollens. Ausgerüstet mit einem Helm, einer Leuchtweste und mit hohen Gummistiefeln begaben wir uns auf die Baustelle. Wir konnten sehen wie unsere gezeichneten Pläne umgesetzt wurden. Zusätzlich erhielten wir Taschenlampen, da es in einzelnen Abschnitten des Tunnels meist sehr dunkel war. Zuletzt konnten wir noch dabei sein als ein weiterer Abschnitt im Tunnel gesprengt wurde. Aus Sicherheitsgründen befanden wir uns während der Sprengung ausserhalb des Sicherheitsstollens. Wir konnten somit nur den mächtigen Knall hören und die Schallwelle spüren.

Nach einem abenteuerlichen Tag begaben wir uns zum schönen Hotel Freienhof in Thun, bezogen unsere Zimmer und machten uns für das Nachtessen bereit. Zum krönenden Abschluss liessen wir es uns im RIBS Steakhouse schmecken und genossen gemeinsam den Abend! 


Freitag, 16.11.2018, Tag 2

Nach der Nacht im Hotel in Thun und dem stärkenden Frühstück liefen wir zum 20 Minuten entfernten Panzermuseum. Dort haben wir einen Rundgang gemacht und dabei die ersten Kanonen aus dem 18. Jahrhundert gesehen. Ebenfalls gab es dort Maschinengewehre und Flugzeugabwehrkanonen (FLAK). Nach etwa 10 Gehminuten kamen wir zu einem anderen Gebäude. Dort gab es viele verschiedene Panzer zu sehen  wie z.B. der Panzer 57 (Centurion). Die Schweiz besass 100 Stück vom Panzer 57. Auch die Uniformen und Waffen der Schweizer Armee vom 2.Weltkrieg bis heute waren ausgestellt.

Nach dem sehr spannenden Rundgang durch das Panzermuseum gab es ein Mittagessen im Restaurant Allmendhof. Zur Vorspeise gab es eine warme Suppe oder einen frischen Salat. Zur Hauptspeise gab es entweder eine leckere Wildbratwurst mit Spätzli oder ein zartes Barschfilet mit Wildreis.

Nach dem feinen Mittagessen gingen wir nach Uetendorf. Das ist etwa eine zehnminütige Fahrt mit dem Zug ab Thun. In der Tennishalle konnten wir uns beim Tennisspielen auspowern. Nach dem Tennisspielen, ging es dann auch schon wieder zurück nach Zürich.  

< schliessen

Sanierung Rosengartenstrasse

Sanierung Rosengartenstrasse

Sanierung Rosengartenstrasse, Zollikerberg

Zollikon, 03.09.2018  Die Rosengartenstrasse ist eine relativ stark frequentierte Quartierstrasse im Zollikerberg zwischen der Forchstrasse und der reformierten Kirche Zollikerberg. Auf dem Abschnitt Forchstrasse bis Neuackerstrasse verkehren zudem die Buslinien 91 und 910. Die vorhandenen Werkleitungen der Werke am Zürichsee AG (Gas, Wasser und Strom) und der Strassenoberbau waren in schlechtem Zustand und mussten darum saniert werden.

Schulhausneubau Rüterwis
Direkt angrenzend an die Rosengartenstrasse hat die Schulgemeinde Zollikon einen Erweiterungsbau der Schulanlage Rüterwis realisiert. Im Rahmen der Umgebungsplanung des Erweiterungsbaus wurde die bauliche Gestaltung der Rosengartenstrasse miteinbezogen. Um die Aufmerksamkeit der Verkehrsteilnehmer im Bereich der Schulanlage zu erhöhen, wurden als Resultat dieser erweiterten Umgebungsplanung vorgeschlagen, die Rosengartenstrasse mittels Rampen anzuheben und den Deckbelag sandgelb einzufärben. Nach der Prüfung durch diverse Instanzen und die Polizei wurden die Vorschläge gutgeheissen und für die Projektierung übernommen und auch umgesetzt.

Projektherausforderungen
Während der Realisierung der Sanierung war die sichere Führung der Schulkinder auf ihrem Schulweg eine der vordringlichsten Herausforderungen, welche in enger Zusammenarbeit mit der Schulverwaltung, Gemeindepolizei und den Bauunternehmungen zu meistern war. Daneben war die Verkehrsführung für die Buslinien, den Individualverkehr und die Anwohner von grosser Bedeutung. Ebenso mussten die Bauarbeiten für den Schulhausneubau mit den Arbeiten für die Werkleitungen und dem Strassenbau koordiniert und aufeinander abgestimmt werden.

Einbau von farbigem Deckbelag
Am 29. August war es dann soweit, dass der Einbau der rund 440 m² des sandgelb eingefärbten Deckbelages (RAL-Nr. 1002) auf dem Programm standen. Da innerhalb einer Woche der Einbau von schwarzem und gelbem Deckbelag geplant war, bestand die Schwierigkeit in erster Linie darin, Verschmutzungen des farbigen Belages während des Einbaus, dem Walzen und der Auskühlungszeit zu verhindern. Dazu war ein genauer Zeitplan für die Einbauetappen und die Nachbearbeitung nötig und die Transportwege mussten klar definiert und eingehalten werden.

Termine Gesamtprojekt:

  • Baubeginn: Montag, 12. März 2018
  • Bauende: Freitag, 31. August 2018

Hauptkubaturen:

  • Mischwasserkanal ca. 110 m‘
  • Gasleitungen ca. 310 m‘
  • Wasserleitungen ca. 310 m‘
  • EW-Rohrblöcke ca. 240 m‘
  • Fundationsschichten ca. 1‘300 m³
  • Natursteinabschlüsse ca. 2‘250 m‘
  • Bituminöse Beläge ca. 3‘000 m², davon farbiger Deckbelag ca. 440 m²

Die Baukosten betragen insgesamt CHF 1‘110‘000.- inkl. MWST. Davon entfallen CHF 860‘000.- auf die Gemeinde Zollikon sowie CHF 250‘000.-  auf die Werke am Zürichsee AG.

Die Locher Ingenieure AG waren im Auftrag der Bauabteilung Zollikon und den Werken am Zürichsee AG für das Submission- und Ausführungsprojekt sowie die örtlichen Bauleitung verantwortlich.

 

 

< schliessen

Einheben 132 t Brückenplatte mit Raupenkran

Einheben 132 t Brückenplatte mit Raupenkran

Ersatzneubau Jonenbachbrücke Zwillikon

Zwillikon, 03.08.2018  Die kantonale Zwillikerstrasse quert den Jonenbach in Zwillikon (Gde. Affoltern a. A.). Der schlechte Zustand der 1932 erbauten Strassenbrücke sowie ein anstehendes Hochwasserschutz- und Revitalisierungsprojekt führten dazu, dass die alte Strassenbrücke ersetzt werden muss.

Das Tragkonzept der neuen Brücke mit einer Rahmenkonstruktion fundiert auf überschnittenen Bohrpfahlwänden nimmt Rücksicht auf die wasserbaulichen Randbedingungen. Die dank der Rahmenwirkung schlanke Brückenplatte gewährleistet das geforderte Freibord im Bau- wie auch im Endzustand. Die vergrösserte Spannweite ermöglicht Uferkorrekturen mit Kleintierkorridoren entlang der Widerlager und einen besseren Hochwasserabfluss. Die vorgesehene spätere Absenkung der Bachsohle um ca. 1 Meter (Wasserbauprojekt AWEL, Umsetzungszeitpunkt noch unbestimmt) ist dank der gewählten Pfahlwandfundation problemlos möglich ohne Beeinträchtigung der neuen Brückenfundation.

Als Vorgabe des Bauherrn durfte die Zwillikerstrasse lediglich während 5 Wochen in der Sommerferienzeit gesperrt werden. Dies führte zu einem dicht gedrängten Bauprogramm mit einigen speziellen Massnahmen zur Beschleunigung.
Die Brückenplatte wurde vorgängig zur Strassensperrung auf dem angrenzenden Installationsplatz vorfabriziert. Die 132 t schwere Brückenplatte wurde nach dem Erstellen der Bohrpfahlwand und der Widerlagerbank mit einem Raupenkran eingehoben. Um den Bewehrungsstoss in der Rahmenecke zu gewährleisten war eine exakte Planung und sorgfältiges Einmessen notwendig. Die Rahmenecken wurden mit dem Spezialbeton Concretum Q-Flash 5/20 erstellt, damit bereits tags darauf mit den Abdichtungsarbeiten begonnen werden konnte.

Kurzinformation

  • Abbruch und Neubau Kantonsstrassenbrücke über den Jonenbach in Zwillikon (Gde Affoltern a. A.) aus dem Jahre 1932
  • Ausmasse neue Brücke: b x l = 7.5 m x 13.50 m
  • Fundation aus überschnittenen Bohrpfahlwänden
  • Bau Brückenplatte (132 t) neben Kantonsstrasse und Einheben mittels Kran
  • Rahmeneckschluss mit schnellerhärtendem und austrocknendem Beton Concretum Q-Flash 5/20
  • Bauzeit: Mo 18. Juni bis Fr. 17. August 2018
  • Sperrung Kantonsstrasse: nur 5 Wochen, 16. Juli bis 17. August
  • Baukosten: CHF 460‘000.- inkl. MWST


Die Locher Ingenieure AG zeichnete sich bei der Umsetzung des Projektes verantwortlich für die Phasen Detaillierte Überprüfung (Zustandsuntersuchung inkl. statische Nachrechnung), Vorprojekt/Bauprojekt, Submission sowie Ausführungsprojekt und Begleitung der Bauleitung während der Bauphase in fachlichen Belangen.

→ Zeitungsbeitrag Affolteranzeiger vom 06.08.2018
 

< schliessen

Axenstrasse Schutztunnel

Axenstrasse Schutztunnel

Öffnung der temporären Strassenüberführung Ort für den Langsamverkehr

Morschach, 15.05.2018  Mit der N4 Neuen Axenstrasse sollen die Verfügbarkeit, die Funktionsfähigkeit und Verkehrssicherheit der Nord-Süd Transitachse zwischen Brunnen und Flüelen besser gewährleistet und das Dorf Sisikon nachhaltig vom Durchgangsverkehr entlastet werden. Zwischen den geplanten Morschacher und Sisikoner Tunnel kommt die offene Strecke Ort zu liegen.

Zur Erstellung des Voreinschnitts in der offenen Strecke Ort muss die seeseitige Spur der alten Axenstrasse umgeleitet werden. Dazu wurde eine temporäre Strassenüberführung von rund 200 m Länge über dem SBB-Gleis geplant. Dank der Totalsperrung des SBB-Seegleises im Zeitraum von Mitte 2017 bis März 2018 im Rahmen eines Sanierungsprojekts der SBB konnte die temporäre Strassenüberführung, eine Stahlrahmenkonstruktion mit darüber angeordneten vorgefertigten Betonplatten über dem Gleis erstellt werden.

Seit dem 15. Mai 2018 ist die temporäre Strassenüberführung für die Fussgänger und Radfahrer geöffnet.

Die Realisierung der SBB-Schutztunnel erfolgt durch die ARGE Marti Rhomberg.
Die Locher Ingenieure AG ist im Rahmen der Ingenieurgemeinschaft INGE AXEN vom Auflageprojekt über das Detailprojekt und die Ausschreibung bis zur Realisierung für die Projektierung und Bauleitung der N4 Neue Axenstrasse verantwortlich.

Weitere Informationen auf der offiziellen Projekt Website (http://www.axen.ch/home/).

< schliessen

Tiefbauarbeiten Forchstrasse

Tiefbauarbeiten Forchstrasse

Forchstrasse, Abschnitt Freiestrasse bis Burgwies; Stadt Zürich

Zürich, 03.05.2018  Die Abwasserleitungen in der Forchstrasse (Abschnitt Freiestrasse bis Burgwies) sind in einem schlechten Zustand und müssen erneuert werden.

Insgesamt werden die Kanalisationsleitungen auf eine Länge von rund 350 m erneuert. Auf Höhe der Fröbelstrasse wird die Verbindung der Kanalisationsleitung an die Forchstrasse mittels Bohrpressung erstellt. Die einzelnen Kanalisationsabschnitte werden, ausgenommen Bohrpressung, in Steinzeug ausgeführt und die neuen Leitungen haben einen Durchmesser von 300 bis 1‘000 mm.

Zudem wird der bestehende Kanal (Eiprofil 600/900) auf etwa 180 m mittels Inliner saniert. Diese sanierte Leitung wird zukünftig während der Unterhaltsarbeiten als Umleitung dienen. Insgesamt werden 6 neue Kontrollschächte versetzt und 5 neue Kammerbauwerke aus Ortsbeton erstellt.

Ebenfalls wird der Strassenoberbau (inkl. Gehwege) in der Forchstrasse, Abschnitt Freiestrasse bis Burgwies, ersetzt. Die Strassenführung wird minimal angepasst. Im Bereich des Tramtrassees werden, wo vorhanden, die bestehenden Rasengittersteine abgebrochen und durch Oberbeton und Belag ersetzt. Auf Höhe Hammerstrasse / Sempacherstrasse wird ein neuer Fussgängerübergang mit Lichtsignalanlage eingerichtet.

Im Projektperimeter befindet sich die Haltestelle Wetlistrasse (Tram und Forchbahn), welche mit dem Projekt ebenfalls neu gestaltet wird. Die Haltestelleneinrichtung der VBZ wird ersetzt.

Im Zusammenhang mit der Oberflächengestaltung werden diverse Werkleitungen erneuert, beziehungsweise umgelegt. Die Energie 360° AG erneuert, grösstenteils mittels Relining, sämtliche Hauptleitungen im Projektperimeter.

Die Locher Ingenieure AG wurde durch das Tiefbauamt der Stadt Zürich für die Phasen Ausschreibung, Ausführungsprojekt, Bauausführung und Abschluss beauftragt.

< schliessen

Tunnel Neudietfurt - Einbau Hilfsbrücke

Tunnel Neudietfurt - Einbau Hilfsbrücke

Tunnel Neudietfurt - Einbau Hilfsbrücke

Bütschwil, 07.02.2018  Die über 3 km lange Umfahrung Bütschwil im sankt-gallischen Toggenburg zwischen Wil und Wattwil beinhaltet unter anderem den Bau mehrerer Brücken und Tunnel.

Der 2-spurige, im Gegenverkehr betriebene Tagbautunnel Neudietfurt wird als letzter von insgesamt vier Tunnel realisiert. Der Tunnel Neudietfurt ist 300 m lang und beinhaltet im Portalbereich Nord eine ca. 100 m lange Grundwasserwanne, welche zwischen die bereits realisierten Bauwerke Elektrozentrale Neudietfurt, Pumpwerk und Havariebecken erstellt werden muss. Im Süden folgt eine kurze Wanne und eine Stützmauer bis zum Übergang in den Anschluss Neudietfurt.

Der Tunnel Neudietfurt führt mitten durch den gleichnamigen Weiler direkt unter der bestehenden Kantonsstrasse hindurch und grenzt nahe an mehrere Gebäude.

Anfang August 2017 erfolgte der Spatenstich mit den Arbeiten für die bis zu 13 m tiefe Baugrube, welche grösstenteils mit einer Nagelwand gesichert wird. Die bestehenden Werkleitungen in der Kantonsstrasse werden wo möglich umgelegt, resp. mittels Provisorien über die Baugrube geführt.

Mit dem Jahreswechsel wurde die ca. 20 m breite und 15 m lange Hilfsbrücke für die provisorische Umlegung der Kantonsstrasse über die Baugrube eingebaut. Die Umlegung der Kantonsstrasse erfolgte Mitte Januar, so dass der zweite Teil der Baugrube zeitgerecht erstellt werden kann.

Derzeit laufen die Betonarbeiten inkl. Abdichtung des Tunnels im nördlichen Bereich sowie die Aushub- und Baugrubensicherungsarbeiten unter der Hilfsbrücke weiter Richtung Süden. Der Abschluss der Arbeiten ist im Juli 2019 vorgesehen.

Die Locher Ingenieure AG ist neben dem Tunnel Neudietfurt ebenfalls verantwortlich für die bereits weiter fortgeschrittenen Tagbautunnel Engi und Bahnhof sowie den bergmännischen Tunnel Michelau und somit für sämtliche Tunnel der Umfahrung Bütschwil für die Phasen Bauprojekt, Submission und Realisierung inkl. Bauleitung und Inbetriebnahme.

< schliessen

Überführung Artherstrasse

Überführung Artherstrasse

Südumfahrung Küssnacht - Neubau Überführung Artherstrasse

Küssnacht, 15.01.2018  Der Neubau der Überführung Artherstrasse in Küssnacht am Rigi ist als separates Baulos Teil des Gesamtprojektes der Südumfahrung Küssnacht (SUK) Abschnitt Ebnet – Räbmatt und liegt am nördlichen Ende des Projektperimeters an der Stelle des bereits ausser Betrieb genommenen T-Knotens Nord- / Artherstrasse. Die  23,5 m lange und 12,4 m breite, in einer geböschten Baugrube erstellte Überführung wird die um ca. 2,7 m anzuhebende, zweispurige Artherstrasse über die insgesamt 1‘230 m lange Südumfahrung leiten.

Die Bauarbeiten Los 06, zu welchen neben der Überführung auch die Umgestaltung der Oberdorfstrasse gehört, haben offiziell am 1. Mai 2017 begonnen und werden im Februar 2020 abgeschlossen sein, wobei die Überführung bereits Mitte Juni 2018 dem Verkehr übergeben werden soll.

Das Tragwerk des integralen Brückenbauwerks besteht aus einer flach im anstehenden Bachschutt fundierten, monolithischen, im Grundriss schiefen Ortbetonrahmenkonstruktion mit einer Überbauschlankheit von h/l = 22,4. Die in beide Hauptrichtungen gekrümmte, 85 cm starke Brückenplatte wurde in Längsrichtung mit insgesamt acht Litzenspanngliedern mit je 15 Litzen mit einer permanenten Vorspannkraft von total 2‘344 t in zwei Spannstufen für ständige Lasten voll vorgespannt. Die Brückenplatte wurde mit einem konventionellen Lehrgerüst geschalt und betoniert. Beidseitig der Brückenplatte sind für den Setzungsausgleich Schleppplatten angeordnet, die über Schubdorne an die ca. 6 m hohen Widerlager angeschlossen sind. Mit dem bewussten Verzicht auf Fahrbahnübergänge und Brückenlager können die daraus entstehenden, teuren Unterhaltskosten vermieden werden.

Bis Ende Januar sind alle Ortbetonarbeiten an der neuen Brücke abgeschlossen. Bis Mitte Juni werden die noch folgenden Geländer-, Abdichtungs- und Belagsarbeiten inkl. der angrenzenden Strassenanpassungen ausgeführt sein, so dass die Überführung planmässig in Betrieb genommen werden kann.

Die Locher Ingenieure AG ist innerhalb der Ingenieurgemeinschaft INGE Küssnacht als Projektverfasser verantwortlich für die technische Gesamtleitung, den Voreinschnitt mit Tagbautunnel inkl. des gesamten Innenausbaus sowie die Überführung Artherstrasse. Die Bauarbeiten  an der Südumfahrung haben 2015 begonnen und werden noch bis mindestens 2020 andauern.

< schliessen

Neubau Geschäftshaus Rosau

Neubau Geschäftshaus Rosau

Neubau Geschäfthaus Rosau

Zürich, 26.10.2017  Der Neubau vom Geschäftshaus Rosau liegt direkt neben dem Schanzengraben und nördlich des General-Guisan-Quais in unmittelbarer Nähe vom Zürichsee. Das L-förmige Gebäude hat fünf oberirdische Geschosse sowie zwei Untergeschosse und soll als Büro- und Wohnhaus genutzt werden. Der Süd- und der Ostflügel, welche die bestehende Villa Rosau umschliessen, weisen eine Länge von ca. 86 bzw. 57 m und eine Breite von rund 20 m auf.

Im Projektareal steht unterhalb der Geländeoberfläche eine mehrere Meter mächtige Schicht aus künstlichen Auffüllungen an. Darunter folgt eine Schicht von seekreideartigen Seeablagerungen, welche gegen den Zürichsee hin mehrere Meter mächtig ist. Unter dieser Schicht folgen feinkörnige Deltaablagerungen, welche wiederum über den kompakten eiszeitlichen Seeablagerungen liegen.

Für die Erstellung des Geschäftshauses ist eine ca. 8 m tiefe Baugrube notwendig. Diese wird untenrum mit einer wasserdichten Schlitzwand umschlossen, welche bis in eine Tiefe von gut 23 m reicht und in die tragfähigen eiszeitlichen Seeablagerungen eingebunden ist. Die Schlitzwanddicke beträgt 80 - 100 cm. Die Abstützung der Schlitzwand erfolgt mit einem vorspannbaren Stahlspriesskranz, welcher unterhalb der Decke vom 1. Untergeschoss angeordnet ist. Die Fundation des Geschäftshauses erfolgt über Grossbohrpfähle mit Durchmesser 90 bis 120 cm.

Der Spriesskranz ist bereits über die ganze Baugrube erstellt und die Aushubarbeiten sind in Kürze abgeschlossen. Aktuell sind die Kanalisationsarbeiten und das Untergeschoss etappiert in Ausführung. Die Rohbauarbeiten dauern voraussichtlich bis Ende 2018.

Für Architektur und Gesamtleitung ist die ARGE Rosau verantwortlich, die Bauherrschaft wird durch die Conarenco AG vertreten.

Die Locher Ingenieure AG ist für die Baugrubensicherung, den Hochbau sowie für die örtliche Bauleitung der Tief- und Spezialtiefbauarbeiten zuständig.

< schliessen