Einsatz für ein sicheres Bahnnetz

Einsatz für ein sicheres Bahnnetz

Fahrbahnerneuerung in Buchs-Dällikon

Buchs-Dällikon, 19.11.2021

Zur Gewährleistung der Sicherheit und für einen wirtschaftlichen sowie nachhaltigen Unterhalt der Gleisanlagen werden diese durch die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB AG) laufend unterhalten. Einen bedeutenden Beitrag dazu leistet das umfangreiche Oberbauerneuerungsprogramm der SBB AG, über welches jährlich viele Kilometer Gleise und zahlreiche Weichen ersetzt werden.

Infolge Abnützung und Verschleiss des Gleiskörpers haben die Gleise 1, 2 und 11 der Linie 703 zwischen den Betriebspunkten Regensdorf West und Otelfingen Golfpark ihre Lebensdauer erreicht und mussten in diesem Jahr erneuert werden. Aufgrund des schlechten Baugrundes war neben der Oberbauerneuerung (Ersatz Schienen, Schwellen und Schotter) auch eine umfangreiche Unterbauerneuerung (Ersatz der Fundationsschicht) notwendig. Dabei wurde die vorhandene zementstabilisierte Fundationsschicht durch eine 50 cm dicke, mit einem Geogitter verstärkte Fundationsschicht aus PSS-Kiessand ersetzt. Um die Einschränkungen für die Bahnkunden so gering wie möglich zu halten, musste diese Fahrbahnerneuerung an nur 5 Wochenendsperren (Totalsperre für den Bahnbetrieb von Freitagabend bis Montagmorgen) ausgeführt werden. Dies hat einen massiven Effort von allen Projektbeteiligten und vor allem auch vom ausführenden Unternehmer verlangt. Dank der ausgeklügelten Logistik und etwas Wetterglück konnten die Arbeiten an jedem Wochenende planmässig ausgeführt und die Bahnanlage jeweils wieder rechtzeitig für den Bahnverkehr freigegeben werden.

Dank der sehr guten Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten konnte die Fahrbahnerneuerung termingerecht abgeschlossen und die Einschränkungen für die Bahnkunden auf ein Minimum reduziert werden.

Die Locher Ingenieure AG hat das Projekt als externe Gesamtprojektleiterin im Auftrag der SBB AG von den Phasen Vorprojekt bis Ausführung geleitet. Das Mandat wurde im Zuge des Rahmenvertrages der IG SLW-OE mit der SBB AG ausgeführt.

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Überdeckung Weiningen – Mit mehr Fahrspuren durch den Gubrist

Überdeckung Weiningen – Mit mehr Fahrspuren durch den Gubrist

Ausbau Nordumfahrung Zürich – Überdeckung Weiningen

Weiningen, 22.10.2021

Endlich ist es so weit, direkt neben der Nationalstrasse im Portalbereich des Gubristtunnels sind seit Mitte August die Hauptarbeiten des Teilprojekts Ausbau bzw. Neubau des Halbanschlusses Weiningen in vollem Gange. Zentrales Element der Arbeiten ist die Erstellung der rund 100 m langen Überdeckung ab dem bestehenden Westportal des Gubristtunnels. Bereits im letzten Jahr wurde der Werkleitungskanal der neuen 3. Röhre im Zuge der Vormassnahmen erfolgreich erstellt und eingeschüttet.

Die Hauptarbeiten starteten mit der Erstellung der 18 m langen Bohrpfähle mit einem Durchmesser von 1.5 m für die Tiefenfundation der Überdeckung Weiningen im Bereich der neuen 3. Röhre. Nach den ersten Bohrpfählen folgen nun nachlaufend die Arbeiten für die Pfahlkopfriegel sowie für die Wände und Decke der 3. Röhre. Gleichzeitig zu diesen Arbeiten ist die Ausführung der Stützmauer Ausfahrt im Gang, welche in der Verlängerung der nördlichen Aussenwand der Überdeckung Weiningen verläuft.

Für die verschiedenen Verkehrs- und Bauphasen waren bei Baustart umfangreiche Vorarbeiten erforderlich. Der Verkehr wird momentan unverändert durch die 1. und 2. Röhre des Gubristtunnels geführt. In dieser Bauphase werden die komplette 3. Röhre der Überdeckung Weiningen sowie die Stützmauer Ausfahrt und die erste von zwei Antirezirkulationswänden erstellt. Mit dem grossen Meilenstein, der Eröffnung der 3. Röhre des Gubristtunnel im Jahr 2023 wird die aktuelle Bauphase enden. Der Verkehr wird in der nachfolgenden Bauphase durch die bestehende 1. und die neu erstellte 3. Röhre geführt. Dadurch können die Bauarbeiten für die Überdeckung der 2. Röhre sowie auch die Instandsetzung des Gubristtunnels gestartet werden. In der abschliessenden Bauphase erfolgen noch die Arbeiten für die 1. Röhre, die permanent in den Chriesihoger rückverankert wird.

Die Überdeckung Weiningen dient der Reduktion der Emissionen der Nationalstrasse und bietet der Gemeinde Weiningen eine neu geschaffene Baufläche. Die gesamte Bauzeit beträgt rund 5 Jahre und soll im Jahr 2026 abgeschlossen sein.

Die Locher Ingenieure AG ist in der IG Weiningen für die Projektierung und Bauleitung der Überdeckung Weiningen und deren zugehörigen Objekte verantwortlich.

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Endspurt beim Bahnhof Winterthur

Endspurt beim Bahnhof Winterthur

Fertigstellungsarbeiten in der neuen Personenunterführung Nord

Winterthur, 20.09.2021

Nach dreieinhalb Jahren Bauzeit stehen die neue Personenunterführung Nord (PU Nord) und die Veloquerung beim Bahnhof Winterthur kurz vor ihrer Eröffnung. Im Dezember 2021 wird die neue Personenunterführung mit einer Gesamtbereite von knapp 40 m (inkl. Veloquerung) ihre 4.50 m breite Vorgängerin aus dem Jahr 1895 ersetzen. Neben den diversen Kommerzflächen wird im Neubau ebenfalls eine neue Velostation mit zahlreichen Abstellplätzen erstellt.

Nachdem im März dieses Jahres die letzten Rohbauarbeiten an der PU abgeschlossen wurden, konnten im April die Arbeiten des Innenausbaus starten. Während unter den Gleisen kilometerweise Kabel und Leitungen verlegt und Aufzüge installiert werden, sind ausserhalb des Bahnhofs die abschliessenden Rohbauarbeiten im Gange. Auf der Seite Rudolfstrasse entsteht mit der architektonisch auffälligen Sitztreppen eine neue Begegnungszone für die Besucher und Einwohner der Stadt Winterthur. Auf der Seite Bahnhofsplatz wird mit der Montage des Bahnhofsdaches der neue Haupteingang in die Personenunterführung finalisiert.

Nach der Inbetriebnahme der Personenunterführung folgen im Jahr 2022 der Rückbau der provisorischen Passerelle und der Abschluss des Nachbarprojekts beim Esse-Areal.

Das Planerteam PUWI (Locher Ingenieure AG, F. Preisig AG, 10:8 Architekten GmbH) ist im Auftrag von SBB Infrastruktur, SBB Immobilien und der Stadt Winterthur mit einem Generalplanermandat von Vorprojekt bis und mit Realisierung beauftragt.

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Bahn frei auf der neuen Bederbrücke

Bahn frei auf der neuen Bederbrücke

Ersatzneubau Überführung Bederstrasse: Intensivbauphase 2 erfolgreich abgeschlossen

Zürich, 23.08.2021

Mit der Wiederaufnahme des Trambetriebs auf der neuen Bederbrücke wurde am Montag 23.08.21 der bedeutendste Meilenstein des Brückenbauprojekts termingerecht erreicht. Innerhalb von nur sechs Wochen wurde vom 9. Juli bis 23. August im Dreischichtbetrieb der letzte Teil der alten Bederbrücke zurückgebaut und durch einen Neubau ersetzt. Das Anfang 2019 eingerichtete LKW-Fahrverbot wurde aufgehoben, so dass zeitgleich mit dem Tram auch der Schwerverkehr die Brücke wieder befahren kann.

Im genannten Zeitraum wurde der Trambetrieb zwischen Bahnhof Enge und Albisgütli vollständig eingestellt und durch Busse ersetzt, die werktags gemeinsam mit dem Strassen- und Langsamverkehr über die vorgängig realisierte, erste Brückenetappe verkehren konnten. An den Wochenenden wurde die Brücke jeweils komplett gesperrt, so dass in diesen Zeitfenstern die Hauptarbeiten sicher und störungsfrei ausgeführt werden konnten (Brückenabbruch, Einheben Stahlträger, Gleisbauarbeiten VBZ etc.). An zwei Wochenenden musste zudem auch der SBB-Bahnbetrieb unter der Brücke aus Sicherheitsgründen vollständig eingestellt werden.

Die neue Brücke ist nun rund 6 m breiter, so dass für den Strassen- und Veloverkehr eine separate Fahrspur stadtauswärts geschaffen werden konnte. Neben der Brücke sind auf Seite Postgebäude aus einer ehemaligen Heiztankanlage eine Velostation mit ca. 90 Veloabstellplätzen und ein neuer Treppenzugang zum Perron 1 entstanden. Auf der gegenüberliegenden Seite beim Perron 2 wurde ein neuer Treppenzugang zur Kantonsschule Freudenberg realisiert, der im Sommer 2020 für den Publikumsverkehr bereits provisorisch geöffnet worden ist. Die Restarbeiten der nun gestarteten Bauphase 3 werden voraussichtlich noch bis Frühling 2022 andauern. Die Projektkosten betragen rund 32 Mio. Franken.

Die Locher Ingenieure sind innerhalb der Ingenieurgemeinschaft als Projektverfasser verantwortlich für die Widerlagerverbreiterung inkl. Natursteinarbeiten, die Brückenfundation inkl. Grossbohrpfähle, die Baugruben, die städtische Velostation, die Treppenkonstruktionen, die Anpassung der Perrondächer sowie die Werkleitungen im Perronbereich. Neben der örtlichen Bauleitung zu den von uns projektierten Bauteilen nehmen wir auch die Chefbauleitung der Gesamtbaustelle wahr.

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Bald wieder freie Fahrt in Effretikon

Bald wieder freie Fahrt in Effretikon

Sanierung Illnauerstrasse und Neubau Brandrietkreisel

Effretikon, 09.07.2021

Das Tiefbauamt des Kantons Zürichs sieht sich in der Stadt Effretikon aufgrund des schlechten Zustandes des Belages auf der Überführung SBB sowie in der Illnauerstrasse, zwischen Zentrums- und Brandrietkreisel, zu umfangreichen Instandstellungsmassnahmen auf einer Länge von 400 m veranlasst. Für die Verbesserung der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer wird aus dem provisorischen Brandrietkreisel ein normkonformer Betonkreisel mit Waschbeton-Oberfläche erstellt. Hierfür sind vorauslaufend umfassende Umlegungsarbeiten der vorhandenen Werkleitungen sowie Neubauten verschiedener Werkbauteile erforderlich und zu koordinieren.

Die Illnauerstrasse stellt eine der beiden Querungsmöglichkeit der Bahngleise in der Stadt Effretikon dar. Die Vollsperrung der Brücke SBB führt deshalb zu weiträumigen Umleitungen und zu einer Engpasssteuerung mit Lichtsignalanlage im Bereich des Brandrietkreisels. Einschränkend für die Baustelle sind die Fussgängerströme von und zum Bahnhof Effretikon aufrechtzuerhalten.

Dank der sehr zielgerichteten Zusammenarbeit aller Beteiligten, von den verschiedenen Bauherrschaften hin bis zu den Sub-Unternehmern, sind die Bauarbeiten bereits weit fortgeschritten. Alle Werkleitungen sind verlegt, der Betonkreisel ist zu drei Vierteln erstellt, in ersten Fahrbahnflächen ist wieder Belag eingebaut und auf der Brücke SBB sind die Abdichtungsarbeiten in Ausführung. Entsprechend können die terminlichen Vorgaben problemlos eingehalten werden und der Baubereich im Herbst 2021 wieder dem Verkehr übergeben werden.

Die Locher Ingenieure AG hat die Gesamtleitung des innerstädtischen Projektes mit vielen Projektbeteiligten über alle Projektphasen inne und bildet als örtliche Bauleitung den Dreh- und Angelpunkt während der Realisierung.

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«Frieda» hält wieder in der Emmat

«Frieda» hält wieder in der Emmat

Behindertengerechter Umbau der Haltestelle Emmat

Egg, 21.05.2021

Das Behindertengleichstellungsgesetz (BehiG) sieht vor, dass der öffentliche Verkehr bis spätestens Ende 2023 den Bedürfnissen von behinderten und altersbedingt eingeschränkten Reisenden entsprechen muss. Um diesem Bedürfnis Rechnung zu tragen, baut die Forchbahn AG ihre Haltestellen entsprechend um. Neu reiht sich nun auch die schicke Haltestelle Emmat in die immer länger werdende Liste der behindertengerechten Haltstellen ein.

In nur zweieinhalb Monaten Bauzeit wurde der bestehende Perron erhöht und um rund 8 m in Richtung Langwies/Egg verlängert. Zudem wurde der Perron auf 2.70 m verbreitert und eine Rampe für den behindertengerechten Zugang geschaffen. Die gesamte Haltestellenausrüstung inkl. Kabelanlage wurde erneuert und modernisiert, lediglich das markante pinke Wartehäuschen wurde durch die Arbeiten nicht tangiert. Die Haltestelle Emmat wurde während der Bauarbeiten nicht bedient, der Bahnbetrieb auf der Strecke jedoch aufrechterhalten. Zur Gewährleistung der Sicherheit für den Zugverkehr und die Baustelle wurde eine automatische Warnanlage installiert und es war jederzeit ein Sicherheitschef vor Ort.

Dank der sehr guten Zusammenarbeit und Koordination aller Projektbeteiligten konnte die Haltestelle Emmat fast 2 Wochen früher als vorgesehen wieder den Fahrgästen freigegeben werden.

Die Locher Ingenieure AG hatte die Gesamtleitung des BehiG-Projektes sowie die Projektierung des Tiefbaus von den Projektphasen Vorprojekt bis Inbetriebnahme inne. Die örtliche Bauleitung wurde ebenfalls von der Locher Ingenieure AG wahrgenommen.

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Einbauwochenende Fertigelemente an der Uetlibergstrasse

Einbauwochenende Fertigelemente an der Uetlibergstrasse

Fertigelemente an der Uetlibergstrasse, Bereich SZU-Trassee Höhe Manesseplatz

Zürich, 21.04.2021

Mit dem Projekt Uetlibergstrasse muss Entsorgung + Recycling Zürich (ERZ) die beiden bestehenden Bachwasserkanäle in der Uetlibergstrasse im Abschnitt Austrasse bis zur Sihl durch einen Ortbetonkanal ersetzen. Im Abschnitt Austrasse bis Manessestrasse ist zudem der Schmutzwasserkanal zu erneuen. In der Haldenstrasse werden der Mischwasser- und teilweise auch der Regenabwasserkanal neu erstellt.

Der heutige Entwässerungskanal, der das Bachwasser des Kolbenhofbachs und Friesenbergbachs eingedolt unter der Uetlibergstrasse bis in die Sihl führt, entspricht mit seinem Durchmesser von 1600 mm nicht mehr den Grössenanforderungen. Er wird in offener Bauweise durch einen neuen Ortbetonkanal mit einer Querschnittsfläche von 6 m2 ersetzt. Für dessen statische Bemessung mussten auch die Bahnlasten der SZU und des möglichen zukünftigen Trams sowie eine mögliche Explosion im Kanal berücksichtigt werden.

Zwischen Manesseplatz und Sihl verläuft der Rechteckkanal örtlich unter dem SZU-Trassee hindurch. Zur Gewährleistung des Betriebes auf dem SZU-Gleis musste in diesem Bereich der Bau an einer Wochenendsperrung erfolgen. Dies wurde am Wochenende vom 16.-19.04.2021 mittels Einhebens von Fertigelementen durchgeführt. Nach der Sperrung des SZU-Gleises und örtlichen Unterbrechung der Fahrleitungen mussten die Schienen getrennt und entfernt werden. Daraufhin folgte der Aushub und Abbruch des bestehenden Bachwasserkanals durch den Unternehmer, bevor dann der Einbau der Fertigelemente durch die Firma Fanger Elementtechnik AG ausgeführt werden konnte. Bis am Montagabend wurde der Graben wieder aufgefüllt und die Schienen sowie Fahrleitungen montiert, damit die Freigabe des Betriebsgleises SZU rechtzeitig für die erste Fahrt am Dienstagmorgen erfolgen konnte.

Neben den Kanalbauarbeiten werden im Projekt Uetlibergstrasse diverse Werkleitungen erneuert, der Platz am Bahnhof Binz neugestaltet, die Bushaltestellen Binz erneuert sowie die Beläge im gesamten Projektperimeter zwischen Bahnhof Binz und Manesseplatz neu erstellt.

Die Locher Ingenieure AG wurde durch das Tiefbauamt der Stadt Zürich für die Phasen Ausschreibung, Ausführungsprojekt, Bauausführung und Abschluss beauftragt.

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TBM für 5.5 km SiSto zum Andrehen bereit

TBM für 5.5 km SiSto zum Andrehen bereit

Ein Sicherheitsstollen für den Kerenzerbergtunnel

Glarus Nord, 01.04.2021

Der Kerenzerbergtunnel ist ein Bestandteil der Nationalstrasse N03/70 und befindet sich auf dem Kantonsgebiet Glarus, zwischen den Anschlüssen Weesen und Murg in Fahrtrichtung Sargans. Der Verkehrstunnel, der im Jahre 1986 in Betrieb genommen wurde, weist eine Länge von rund 5‘700 m auf und bedarf heute, aufgrund des angezeigten Zustandes, einer Gesamterneuerung sowie einer Anpassung der vorhandenen Anlagen an die heutigen Anforderungen.

Von 2020 bis 2024 erfolgt der Neubau eines parallelgeführten Sicherheitsstollens (SiSto), welcher gleichzeitig als Fluchtweg und als Abluftkanal für den Haupttunnel dient. Der grösstenteils von Seite Gäsi mit einer Tunnelbohrmaschine (TBM) aufgefahrene Querschnitt weist deshalb einen für Sicherheitsstollen unüblich grossen Durchmesser von 7.1 m und eine Ausbruchsfläche von ca. 40 m² auf. 20 neue Querverbindungen sowie 52 Abluftstollen stellen die Verbindung zum Haupttunnel für Flüchtende sowie die Absaugung von Rauchgasen im Ereignisfall sicher.

Während auf Seite Gäsi die umfangreichen Installationen für die Doppelschild-TBM sowie die Ausbruchsicherung mittels Tübbingen erstellt werden, erfolgen auf Seite Tiefenwinkel ein konventionell aufgefahrener Gegenvortrieb von gut 250 m sowie der Ausbruch einer untertägigen Tunnelzentrale mit zwei Kavernen und einem rund 150 m hohen Lüftungsschacht.

Die Locher Ingenieure AG ist federführend in der Ingenieurgemeinschaft, ist für die Gesamtprojektleitung, die Projektierung des Gegenvortriebs sowie der Tunnelinstandsetzung verantwortlich und ist Teil des Bauleitungsteams.

 

Weiterführende Informationen zum Projekt sind auf der offiziellen Webseite des Bundesamtes für Strassen ASTRA zu finden: www.kerenzerbergtunnel.ch

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Intensiver Brückenbau in der Zürcher Innenstadt

Intensiver Brückenbau in der Zürcher Innenstadt

Ersatzneubau Überführung Bederstrasse: Erste Brückenbauetappe auf Abschlusskurs

Zürich, 01.03.2021

Am Bahnhof Zürich Enge sind seit April 2020 intensive Brückenbauarbeiten im Gange. Die bestehende Bederbrücke aus dem Jahr 1923, die aus Sicherheitsgründen seit Anfang 2019 für den Schwerverkehr gesperrt ist, hat das Ende ihrer Nutzungsdauer erreicht und muss ersetzt werden. Die Brücke dient der Überführung des Tram- und Stadtverkehrs über die SBB-Bahnlinie direkt am Bahnhof Zürich Enge.

Die alte Brücke wird in zwei Etappen vollständig zurückgebaut und durch eine neue, 6 m breitere Brücke ersetzt, so dass für den MIV- und Veloverkehr eine separate Fahrspur stadtauswärts geschaffen werden kann. Neben der Brücke entstehen auf Seite Postgebäude aus einer ehemaligen Heiztankanlage eine Velostation mit ca. 90 Veloabstellplätzen und ein neuer Treppenzugang zum Perron 1. Auf der gegenüberliegenden Seite beim Perron 2 wurde bereits ein neuer Treppenzugang zur Kantonsschule Freudenberg realisiert, der im Sommer 2020 provisorisch für den Publikumsverkehr geöffnet werden konnte.

Die Bautätigkeiten finden mit Ausnahme diverser Nacht- und Wochenendsperrungen unter laufendem Verkehrsbetrieb statt. Die 1. Etappe der alten Brücke wurde bereits zurückgebaut, die neuen Brückenfundamente betoniert und die vorfabrizierten Betonstützen versetzt.  Am letzten Wochenende wurden während einer Vollsperrung des Bahn- und Trambetriebs drei ca. 38 m lange und 27 Tonnen schwere Stahlträger mittels Mobilkraneinsatz auf spektakuläre Weise erfolgreich eingehoben und die daran aufgehängten Brückenschalungselemente passgenau verlegt.

Diesen Sommer wird während einer 6-wöchigen Sperrung des Tramverkehrs die anschliessende 2. Etappe unter terminlichem Höchstdruck im 24-Stundenbetrieb realisiert. Die Restarbeiten werden voraussichtlich noch bis Frühling 2022 andauern. Die Projektkosten betragen rund 32 Mio. Franken.

Die Locher Ingenieure sind innerhalb der Ingenieurgemeinschaft als Projektverfasser verantwortlich für die Widerlagerverbreiterung inkl. Natursteinarbeiten, die Brückenfundation inkl. Grossbohrpfähle, die Baugruben, die städtische Velostation, die Treppenkonstruktionen, die Anpassung der Perrondächer sowie die Werkleitungen im Perronbereich. Neben der örtlichen Bauleitung zu den von uns projektierten Bauteilen nehmen wir auch die Chefbauleitung der Gesamtbaustelle wahr.

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Einhausung Schwamendingen – sichtbarer Fortschritt

Einhausung Schwamendingen – sichtbarer Fortschritt

Einhausung Schwamendingen: die erste Tagbautunnelröhre der Einhausung wird Schritt für Schritt ersichtlich

Zürich, 11.02.2021

Mit dem Start ins neue Jahr ist das Projekt Einhausung Schwamendingen in eine neue, spannende Bauphase gestartet. Bereits im Jahr 2020 wurde die Einhausung mit dem Bau der Mittelwand, welche die beiden Tunnelröhren später trennt, Schritt für Schritt sichtbar. Nach Abschluss der Mittelwand wurde die neue Verkehrs- und Bauphase 4.1 als Start der Erstellung der nördlichen Röhre eingerichtet. Der Verkehr wird nun komplett auf der südlichen Seite entlang der Mittelwand geführt. Nördlich der Mittelwand ragen bereits die ersten Aussenwände empor.

Im Januar 2021 wurde unter Schneefall und bei kalten Temperaturen mit den Arbeiten gestartet. Zuerst wurde mit dem Aushub für das Pfahlbankett, der Fundation der Aussenwand, begonnen. Auf das Pfahlbankett folgt nun die Aussenwand, auf die im Anschluss die nördliche Decke zu liegen kommt. Für die Ausführung hat die Unternehmung zwei Schalwagen anfertigen lassen. Diese starten an zwei Punkten und fahren parallel in dieselbe Richtung bis zum Zusammenschluss. Wöchentlich werden so im Schnitt drei Wandblöcke und eine Deckenetappe von 10 Metern Länge erstellt.

Bis im Januar 2022 Jahr wird die nördliche Röhre fertiggestellt. Für die nächste Phase wird dann der Verkehr in der neu erstellten nördlichen Röhre geführt und parallel dazu kann die südliche Röhre realisiert werden.

Neben dem Neubau ist die Sanierung des Schöneichtunnels im Endspurt. Aktuell wird die nördliche Röhre instand gestellt. Auf engsten Raum sind Instandstellungsarbeiten sowie die Erstellung der neuen Portale im Bereich Tierspital und Waldgarten zu koordinieren. Der Abschluss der Sanierung ist auf Ende März terminiert.

Wir von Locher Ingenieure AG begleiten die Entstehung der Einhausung täglich vor Ort und freuen uns über den sichtbaren Fortschritt.  

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Locher Ingenieure für die Zukunft gerüstet

Locher Ingenieure für die Zukunft gerüstet

Zürich, 18.12.2020

Mit dem Jahreswechsel erfolgt bei der Locher Ingenieure AG auch ein Führungswechsel. Nach 24 Jahren erfolgreicher Leitung des Ingenieurbüros übergibt Rolf Bergmann die Führung an eine neue Geschäftsleitung. Diese setzt sich aus langjährigen Locher-Mitarbeitenden zusammen:

  • Marcel Rogenmoser, Vorsitzender der Geschäftsleitung, Leiter des Geschäftsbereichs Tunnelbau & Geotechnik
  • Ronald Ochsner, Stv. Vorsitzender der Geschäftsleitung, Leiter des Geschäftsbereichs Tragwerksplanung & Bauwerkserhaltung
  • Michael Kapp, Leiter des Geschäftsbereichs Tiefbau
  • Daniel Littarru, Leiter des Geschäftsbereichs Infrastruktur Bahn

Rolf Bergmann übernimmt das Präsidium des Verwaltungsrates von Christopher Oechsle.

Mit diesem gut vorbereiteten Schritt wird ein Generationenwechsel bei Locher Ingenieure vollzogen, wobei die Kontinuität des Geschäfts bestens gewährleistet bleibt.

Die Ansprechpartner in den Projekten bleiben mit der Neu-Organisation unverändert. Wir freuen uns weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit mit unseren Kunden und Partner.

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Grosse Baugrube neben der Nationalstrasse

Grosse Baugrube neben der Nationalstrasse

Ausbau Nordumfahrung (ANU) Zürich, Los 1: Bauarbeiten der vorgezogenen Massnahmen laufen auf Hochtouren

Weiningen, 05.11.2020

Im Portalbereich des bestehenden Gubristtunnels in Weiningen entsteht nur wenige Meter neben der Nationalstrasse eine bis zu 10 m tiefe Baugrube. Dabei werden unterirdische Gebäudeteile ausgegraben und mit dem Abteufen der Baugrube laufend abgebrochen. Um die Stabilität des Gebäudes und die Logistik für die schweren Baufahrzeuge sicherzustellen, müssen die abzubrechenden Gebäudeteile mit Holzspriessen zwischenzeitlich abgestützt werden. Die Sicherung der Baugrube erfolgt mittels Nagelwänden.

Neben zahlreichen Kunstbauten, umfangreichen Trasseearbeiten und Brückenbauten über die Nationalstrasse wird im Rahmen des Los 1 des Ausbau der Nordumfahrung die offene Strecke im Anschluss an die drei Röhren des Gubristtunnels auf rund 100 m in Richtung Limmattaler Kreuz überdeckt. Diese Überdeckung Weiningen wird im Tagbau erstellt und einseitig eingeschüttet.

Bevor diese Bauwerke im Rahmen der Hauptarbeiten des ANU Los 1 ausgeführt werden können, sind im Bereich der 3. Röhre der geplanten Überdeckung Weiningen vorbereitende Arbeiten erforderlich. Unterirdische Gebäudeteile des Gewerbehauses Gubrist unmittelbar in Konflikt mit dem Bau der Überdeckung werden mit den vorbereitenden Massnahmen teilweise abgebrochen. Unter der zukünftigen Fahrbahn der 3. Röhre wird zudem der Werkleitungskanal erstellt. Weiter werden die Installationsplätze für die Hauptarbeiten vorbereitet.

Die vorgezogenen Massnahmen werden im Frühjahr 2021 abgeschlossen sein, anschliessend starten die Hauptarbeiten mit einer Bauzeit von rund 5 Jahren.

Die Locher Ingenieure AG ist in der IG Weiningen für die Projektierung und Bauleitung der Überdeckung Weiningen und im Speziellen im Rahmen der vorgezogenen Massnahmen (VoMa) für die Projektierung des Werkleitungskanals und die Abbrucharbeiten des Gewerbehauses Gubrist verantwortlich.

Fotos © Bundesamt für Strassen ASTRA, 2020 / sca

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Erfolgreicher Brückenschlag über die Reppisch

Erfolgreicher Brückenschlag über die Reppisch

Ersatzneubau Reppischbrücke Bonstetterstrasse

Stallikon ZH, 02.10.2020

Am Freitag 18. September 2020 konnte die kantonale Bonstetterstrasse zwischen dem Weiler Aumüli und Bonstetten wieder für den Strassenverkehr freigegeben werden, nachdem sie 14 Wochen lang wegen Bauarbeiten gesperrt gewesen war.

Die bisherige, ca. 70 Jahre alte Brücke wies neben Schäden und einer zu schmalen Fahrbahn auch statische Defizite sowie Risiken hinsichtlich der Hochwassergefährdung auf und musste deshalb ersetzt werden. Mit dem Ersatzneubau konnte die Fahrbahn verbreitert, der Durchfluss vergrössert und ein 1,5 m breiter, separater Gehweg geschaffen werden, der bis anhin gefehlt hatte. Der Gewässerraum unterhalb sowie im nahen Umfeld der Brücke wurde wasserbaulich optimiert und faunagerecht gestaltet. Gleichzeitig mit den Brücken- und Wasserbauarbeiten konnte auch ein ca. 30 m langes Teilstück der Bonstetterstrasse komplett ersetzt werden. Für Fussgänger und Velofahrer stand permanent direkt neben der Baustelle eine provisorische Hilfsbrücke zur Verfügung.

Die neue, 7,6 m weit gespannte Stahlbetonbrücke ist so konzipiert, dass über die Nutzungsdauer von 100 Jahren möglichst wenig Unterhaltsaufwand entsteht. Durch die auf Grossbohrpfählen fundierte, integrale Rahmenkonstruktion kann auf schadensanfällige Fugenkonstruktionen und Lager verzichtet werden. Dank Abdichtung und wasserundurchlässigem Gussasphalt bleibt die Fahrbahnplatte dauerhaft vor der Einwirkung schädigender Tausalze geschützt. Die stark exponierten Konsolköpfe wurden mit Beton hoher Frostbeständigkeit, nichtrostenden Bewehrungsbügeln und einer wasserabweisenden Tiefenhydrophobierung versehen. Die neuen, schlicht gestalteten Stahlrohrgeländer sind mit einem metallischen Zinküberzug sowie einer anthrazitgrauen Farbbeschichtung vor Korrosion geschützt.

Die Locher Ingenieure AG war als Projektverfasserin Brücken- und Strassenbau verantwortlich für alle Planungsphasen vom Vorprojekt über die Bauleitung bis zur Inbetriebnahme.

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Küssnachter Jahrhundertwerk in Betrieb

Küssnachter Jahrhundertwerk in Betrieb

Eröffnung der Südumfahrung Küssnacht

Küssnacht, 11.09.2020

Am 3. September wurde der Tunnel Burg als Teil der Südumfahrung Küssnacht offiziell eingeweiht und die gesamte Südumfahrung Küssnacht am 4. September 2020 dem Verkehr übergeben. Die offiziellen Feierlichkeiten fanden aufgrund der Corona-Pandemie im kleinen Rahmen statt. Ein Horntrio sowie die 4. Primarschulklasse von Küssnacht begleiteten die kleine Feier musikalisch. Im Anschluss an den Festakt stand der Tunnel Burg während ein paar Stunden der Bevölkerung zur Besichtigung offen.

Obwohl die Umfahrung «nur» 1200 m lang ist, beinhaltet das Projekt fast das gesamte Spektrum des Bauingenieurwesens. Neben Neubauobjekten wie Tagbautunnel, bergmännischer Tunnel, Fluchtstollen, Fluchtschacht, Brücke, Unterführung, Stützmauern, Betonkreisel, Lärmschutzwänden etc. erforderte die Realisierung eine Vielzahl von Baugrubenabschlüssen und Bauhilfsmassnahmen. Schlussendlich wurden über 30'000 m3 Beton verbaut, mehr als eine Viertelmillion Kubikmeter Ausbruch- und Aushubmaterial verschoben, zirka 4’500 m Bohrpfähle erstellt und der Küssnachter Boden mit über 140'000 Bohrmetern durchörtert.

Die Südumfahrung Küssnacht weist eine sehr lange Planungsgeschichte auf. Bereits 1960 wurden die ersten Varianten erörtert und verworfen, bis dann im Jahr 2015 mit den Bauarbeiten gestartet werden konnte. In der Realisierung zeigte sich das Herzstück der Südumfahrung – der Tunnel Burg – als die grösste Herausforderung. Mit den Wassereinbrüchen beim Nordvortrieb sowie dem Tagbruch nahe dem Portal Räbmatt wurde auf der Zielgeraden allen Projektbeteiligten nochmals alles abverlangt. Nach einer fünfjährigen Bauzeit konnte nun die Südumfahrung Küssnacht erfolgreich in Betrieb genommen werden.

Die Locher Ingenieure AG gratuliert allen Beteiligten zu diesem Erfolg und ist stolz, Teil des Planungsteams zu sein. Sie ist innerhalb der Ingenieurgemeinschaft für die Gesamtleitung der Südumfahrung, den Voreinschnitt mit Tagbautunnel und den gesamten Innenausbau des Tunnels sowie die Überführung Artherstrasse verantwortlich.

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