13 Monate Ersatzbusbetrieb für die Tramlinie 13 in Zürich-Höngg

13 Monate Ersatzbusbetrieb für die Tramlinie 13 in Zürich-Höngg

Bauarbeiten Höngger- und Limmattalstrasse

Zürich, 09.08.2022

Die Bauarbeiten in der Höngger- und Limmattalstrasse haben am 02. Mai 2022 gestartet und dauern voraussichtlich bis Ende November 2023. Aufgrund der engen Platzverhältnisse ist Bauen unter Verkehr nicht möglich. Die Höngger- und Limmattalstrasse im Abschnitt Wipkingerplatz bis Ottenbergstrasse sind während den Bauarbeiten nur für Anwohner und Zubringer im Einbahnregime (vom Wipkingerplatz her in Fahrtrichtung Höngg) befahrbar. Zudem ist die Strecke für den Trambetrieb der Linie 13 vom Samstag, 16. Juli 2022 bis und mit Freitag, 18. August 2023, also für rund 13 Monate, gesperrt. Es verkehren Ersatzbusse vom Escher-Wyss-Platz über die Rosengarten-, Nord-, und Ottenbergstrasse bis nach Frankental. Damit die Bauarbeiten in rund eineinhalb Jahren Bauzeit abgeschlossen werden können, wird werktags (Montag bis Samstag) im Schichtbetrieb (07.00 bis 22.00 Uhr) gearbeitet.

Erneuert werden abschnittweise die Kanalisationen (Misch- und Regenabwasser), die Wasser- und Gasleitungen im gesamten Perimeter sowie diverse Rohrblockanlagen von ewz, DAV und VBZ. Die Tramgleise werden in 10 Etappen abgebrochen und anschliessend durch die VBZ neu verlegt, geschweisst und einbetoniert. Anschliessend werden die Randsteine neu versetzt, diverse Baumgruben erstellt, die Haltestellen behindertengerecht ausgeführt und über 20'000 m2 neuer Belag eingebaut (Fahrbahn, Tramtrassee und Gehwege).

Wir von der Locher Ingenieure AG haben vom Tiefbauamt der Stadt Zürich den Auftrag für die SIA-Phasen 41 bis 53 (Ausschreibung, Ausführungsprojekt, Ausführung, Inbetriebnahme und Abschluss) erhalten.

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Dä Pelikan läbt…

Dä Pelikan läbt…

LOING feiert den Sommeranlass+

Zürich, 21.07.2022

Am 16. Juni feierten wir im Rahmen des Ziels 2022 (Wir – Gemeinsam – LOING) den Sommeranlass+. Der Team-Anlass fand in den Büroräumlichkeiten und in unserem Innenhof am Pelikanplatz statt.

Am Nachmittag haben wir in Gruppen verschiedene Aufgaben gelöst. Gemeinsam wurde mittels einer Collage ein Pelikan kreiert. «Dank» verschiedener Rätsel rund um LOING und den Arbeitsort sowie den heissen Temperaturen rauchten bald einige Köpfe. Beim Tischfussball konnten Geschicklichkeit, Reaktion und Teamplay geübt werden, während beim Türme bauen aus Kapla und Papier dann wieder Kreativität und ruhige Hände gefragt waren.

Nach dem abwechslungsreichen Nachmittag liessen wir den wunderschönen Sommerabend im Innenhof bei Grillspiessen, Bier und Wein ausklingen.

Wir freuen uns sehr, nach der Pandemie wieder solche Team-Anlässe durchführen zu können und damit unseren LOING-Spirit zu fördern und zu geniessen.

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Bederbrücke und Bahnzugänge in neuem Glanz

Bederbrücke und Bahnzugänge in neuem Glanz

Ersatzneubau Bederbrücke: Ausführung abgeschlossen

Zürich, 30.06.2022

Nach zwei Jahren intensiver Bautätigkeit unmittelbar am SBB Bahnhof Zürich Enge konnten die Bauarbeiten für den Ersatzneubau der Bederbrücke per Ende Juni erfolgreich abgeschlossen werden. Die neue Bederbrücke sowie die daneben geschaffenen, neuen Treppenzugänge und die wiederhergestellten Perrondächer zeigen sich nun in völlig neuem Licht. Insbesondere bei Nacht, wenn die neuen Bauteile durch die sorgfältig gestaltete Perronbeleuchtung noch prägnanter in Erscheinung treten, eröffnen sich den Bahnkunden freundlichere Ausblicke und sicherere Warte- und Umsteigezeiten.

Die Umsetzung des Projekts stellte die Beteiligten durch die innerstädtische Lage direkt am Bahnhof, die mehrdimensionale Vernetzung unterschiedlichster Verkehrsmittel (SBB, VBZ, MIV, Fussgänger, Velo), die äusserst beengten Platzverhältnisse, die starr vorgegebenen Wochenend- und Nachtsperrzeiten und die hohen Anforderungen des Denkmalschutzes vor grösste Herausforderungen. Insbesondere das Herzstück des Projekts, die zweite Brückenbauetappe, die inkl. Rückbau in nur sechs Wochen während den Sommerferien realisiert werden musste, war nur dank bauzeitoptimierter Konzepte, ununterbrochener Arbeitsleistung, stundenscharfer Ablaufplanung und mehrmonatiger Vorbereitung umsetzbar.

Die neue Bederbrücke ist nun rund 7 m breiter, so dass für den Strassen- und Veloverkehr eine separate Fahrspur stadtauswärts geschaffen werden konnte. Neben der Brücke sind auf Seite Postgebäude aus einer ehemaligen Heiztankanlage eine Velostation mit ca. 90 Veloabstellplätzen und ein neuer Treppenzugang zum Perron 1 entstanden. Auf der gegenüberliegenden Seite beim Perron 2 wurde ein neuer, frei tragender Treppenzugang zur Kantonsschule Freudenberg realisiert. Die gesamten Projektkosten betragen rund 32 Mio. Franken.

Die Locher Ingenieure waren innerhalb der Ingenieurgemeinschaft als Projektverfasser verantwortlich für die Widerlagerverbreiterung inkl. Natursteinarbeiten, die Brückenfundation inkl. Grossbohrpfähle, die Baugruben, die städtische Velostation, die Treppenkonstruktionen, die Wiederherstellung der Perrondächer sowie die Tief- und Werkleitungsarbeiten im Perronbereich. Neben der örtlichen Bauleitung zu den von uns projektierten Bauteilen nahmen wir auch die Chefbauleitung der Gesamtbaustelle wahr.

Herzlichen Dank der Bauherrschaft und allen Projektbeteiligten für diesen gemeinsam erreichten Projekterfolg.

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Die Forchbahn wird barrierefrei

Die Forchbahn wird barrierefrei

Behindertengerechter Umbau der Haltestelle Neuhaus

Egg, 09.05.2022

Das Behindertengleichstellungsgesetz (BehiG) sieht vor, dass der öffentliche Verkehr bis spätestens Ende 2023 den Bedürfnissen von behinderten und altersbedingt eingeschränkten Reisenden entsprechen muss. Die Forchbahn AG möchte und muss diesem Bedürfnis Rechnung tragen und hat deshalb auch die Haltestelle Neuhaus bei Hinteregg in der Gemeinde Egg entsprechend umgebaut.

Über rund fünf Monate wurde der bestehende Mittelperron in derselben Lage erhöht und jeweils am Perronanfang und -ende eine Rampe erstellt. Damit die Haltestelle während der Bauzeit planmässig bedient werden konnte, wurde erst die Perronkante Seite Gleis 1 und erst im Anschluss die Perronkante Seite Gleis 2 erstellt. Die gesamte Haltestellenausrüstung inkl. Kabelanlage und Wartehalle wurde erneuert und modernisiert. Zudem wurde die Fahrleitung im Projektperimeter neu erstellt. Gleichzeitig mit dem Haltestellenumbau wurde auch die planmässige Oberbauerneuerung des Gleises 2 inkl. Wechsel von Holz- auf Betonschwellen durchgeführt. Der Bahnbetrieb auf der Strecke konnte während der gesamten Bauzeit aufrechterhalten werden.

Dank der sehr guten Zusammenarbeit und Koordination aller Projektbeteiligten konnten die Einschränkungen für die Bahnkunden auf ein Minimum reduziert werden und die gesamte Haltestelle Neuhaus inkl. Gleis 2 termingerecht dem Betrieb übergegeben werden.

Die Locher Ingenieure AG hatte die Gesamtleitung des BehiG-Projektes sowie die Projektierung des Tiefbaus von den Projektphasen Vorprojekt bis Inbetriebnahme inne. Die örtliche Bauleitung wurde ebenfalls von der Locher Ingenieure AG wahrgenommen.

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3. Rang für Wettbewerbsbeitrag «pont filage»

3. Rang für Wettbewerbsbeitrag «pont filage»

Brückenwettbewerb Neubau Sihlsteg Spinnerei, Langnau am Albis

Zürich, 08.04.2022

3. Rang für «pont filage»: Die Baudirektion Kanton Zürich hat im Zeitraum von Februar bis September 2021 einen anonymen Projektwettbewerb im einstufigen, selektiven Verfahren für eine ca. 45 m weit gespannte und 2,4 m breite Fussgängerbrücke über die Sihl beim ehemaligen Spinnereiareal in Langnau am Albis ausgelobt. Von 18 eingegangenen Präqualifikationsbeiträgen wurden 5 Teilnehmer für den Wettbewerb ausgewählt.

Zur Lösung der Brückenbauaufgabe wurde von uns ein schlankes, vorgespanntes, integrales Stahlbetonrahmentragwerk mit gevoutetem Plattenbalkenquerschnitt vorgeschlagen, das beim rechten Widerlager in der anstehenden Molasse und beim linken Widerlager auf Mikropfählen fundiert ist. Diese tragen die Gründungslasten in die etwas tiefer liegende Molasse ab und führen zu gleichmässigen Lagerungsverhältnissen auf beiden Widerlagerseiten. Die symmetrischen Widerlager sind geneigt und so angeordnet, dass sie dem bestehenden Böschungs- bzw. Ufermauerverlauf entsprechen und den Abflussquerschnitt nicht beeinträchtigen. Mit der Widerlagerneigung wird eine statisch günstige Systemspreizung des Rahmens erreicht, so dass der Einspanngrad des Tragwerks erhöht und die horizontalen Abstützungskräfte bei den Fundamenten reduziert werden können.

Die vertikale Linienführung der mit Ultrahochleistungsfaserbeton (UHFB) abgedichteten Fahrbahn ist einem Bogentragwerk angelehnt, wobei die Unterkante parabolisch unter Einhaltung der Freibordvorgaben und die Oberkante mit einer max. Neigung von 6% geradlinig unter Ausrundung der Fahrbahnkuppe verläuft. Durch die kontinuierliche Verjüngung des Querschnitts Richtung Brückenmitte wird die visuell wahrnehmbare Erscheinung des Bauwerks an zentraler Stelle reduziert und der Blick auf den Fluss- und Naturraum bestmöglich freigespielt, um eine gute Einpassung in die sensible Landschaft zu ermöglichen. Unterstützt wird die visuelle Erscheinung durch ein schlichtes, anthrazitgrau-duplexiertes Stahlstaketengeländer. Dank der integralen, fugen- und lagerlosen Bauweise können die Zielvorgaben hinsichtlich Dauerhaftigkeit und unterhaltsarmer Bauweise optimal erfüllt werden.

Die Locher Ingenieure AG war als Projektverfasserin allein verantwortlich für den eingereichten Projektbeitrag. Die Visualisierungen wurden von der Firma indivisual AG erstellt.

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Unterirdische Verbindung zwischen Zürich-Nord und Zürich-West

Unterirdische Verbindung zwischen Zürich-Nord und Zürich-West

Fertigstellung der neuen Verbindungsleitung ERZ Wärmeversorgung Zürich-West

Zürich, 30.03.2022

Ende 2018 erfolgte der Baustart für die Fernwärme-Verbindungsleitung zwischen dem Gebiet Strickhof und dem Schütze-Areal im Westen von Zürich. Im Februar 2022 konnte nun der im Microtunneling-Verfahren erstellte Stollen nach 3-jähriger Bautätigkeit der Abteilung ERZ Entsorgung und Recycling der Stadt Zürich übergeben werden.

Der neue Fernwärmetunnel mit Innendurchmesser von min. 3 m verbindet das Kehrichtheizkraftwerk Hagenholz mit der neuen Energiezentrale in der Josefstrasse. Dank dieser neuen Verbindung kann die Wärmeversorgung von Zürich-West auch nach der bereits erfolgten Stilllegung des Kehrichtheizkraftwerks Josefstrasse sichergestellt und ausgebaut werden. Die 2.4 km lange Verbindungsleitung wurde in vier Vortriebsstrecken mittels zweier Start- und Zielschächte sowie einer Zielkaverne erstellt. Die Schächte wurden nach Vortriebsende als definitive Schachtbauwerke ausgebaut und fungieren im Endzustand als Zugänge und Notausstiege für das Betriebs- und Unterhaltspersonal. Zudem dienen die Schächte dem Fernwärme-Anschluss weiterer Quartiere entlang der Verbindungsleitung.

Zurzeit laufen die Abschlussarbeiten der Anlage- und Gebäudetechnik. Vor- und Rücklauf der Fernwärmeleitungen sind über die ganze Tunnellänge verlegt und werden nun abschnittsweise mit Wasser gefüllt. Die Inbetriebnahme der neuen Verbindungsleitung wird bis Ende 2022 erfolgen. Ab diesem Zeitpunkt können auch die ersten Abnehmer der neu erschlossenen Quartiere von der klimaschonenden Fernwärme profitieren.

Die Locher Ingenieure AG hatte die Federführung in der Ingenieurgemeinschaft ENERGIE und war unter anderem für die Projektierung und Bauleitung der Microtunneling-Vortriebe Los 2 verantwortlich.

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Stadtzentrum Wil im Umbruch

Stadtzentrum Wil im Umbruch

Ersatz Eisenbahnbrücke Hubstrasse in Wil

Wil, 03.03.2022

Die Strassenunterführung Hubstrasse ist für alle Verkehrsarten die Hauptquerung des SBB-Trassees innerhalb der Stadt und erfüllt die heutigen Bedürfnisse und Ansprüche der Menschen in der Stadt und der Region Wil in weiten Teilen nicht mehr. Sie wird daher gemeinsam von der SBB und der Stadt Wil ersetzt. Die neue Strassenunterführung weist eine seitlich erhöhte Fuss- und Veloführung auf. Teil des Gesamtprojektes ist zudem die Tieferlegung und Neugestaltung der Hubstrasse, ein Fuss- / Radweg inkl. Brücke über die Hubstrasse und die Umgestaltung des angrenzenden Churfirstenparks.

Die Hauptherausforderungen beim Brückenersatz sind die verkehrlichen Randbedingungen. Sowohl der Bahnverkehr wie auch der Strassenverkehr müssen über die gesamte Bauzeit aufrecht erhalten werden. Im Schatten der einzelnen Gleissperrungen des übergeordneten Projektes «ZEB Wil» (Umbau Bahnhof Wil zur Leistungssteigerung) wird die Brückenplatte auf einer Tiefenfundation und temporären Zwischenabstützungen von den SBB als Vorinvestition für den späteren Ausbau ersetzt. In einer 2. Etappe wird die Unterführung in Deckelbauweise ohne Einschränkungen für den Bahnbetrieb durch die Stadt Wil ersetzt.

Die Projektierung der Brücke erfolgte unter hohem Termindruck. Nur so konnte die Vorinvestition noch in das Hauptprojekt der SBB integriert werden. Vom Start des Vorprojektes bis zum Ausführungsstart vergingen lediglich zwei Jahre.

An einem Sperrwochenende der Hubstrasse erfolgte der erste Teilabbruch der bestehenden Brückenplatte und der Einbau des Lehrgerüstes unter Bahnbetrieb. In Nachtintervallen werden die provisorische Tiefenfundation vom Bahntrasse aus erstellt. Zurzeit laufen die Schalungs- und Bewehrungsarbeiten für die erste von vier Etappen der Brückenplatte. Die Arbeiten der Vorinvestition dauern noch bis Sommer 2023. Das Gesamtbauwerk sollte bis Ende 2026 fertiggestellt werden.

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Einhausung Schwamendingen – Erste Tunnelröhre wird dem Verkehr übergeben

Einhausung Schwamendingen – Erste Tunnelröhre wird dem Verkehr übergeben

Einhausung Schwamendingen: Abschluss Bauphase 4.1

Schwamendingen, 04.02.2022

Seit Anfang 2021 wurden im Abschnitt Aubrugg 500 m Tagbautunnel und die Überführung Saatlenstrasse auf der Seite Oerlikon erstellt. Auf die Tiefenfundation mittels Bohrpfählen wurde die Aussenwand sowie auf zwei Schalwagen die Decke bis zur Mittelwand erstellt. Auf der Decke ragen zudem die vier Entrauchungseinheiten in die Höhe. Diese werden zu einem späteren Zeitpunkt durch die BSA (Betriebs- und Sicherheitsausrüstung) mit Lüftern ausgerüstet, um den Tunnel im Brandfall zu entrauchen. Im Abschnitt Schörli wurden die Querträger für die Fundationen, welche den Tramtunnel überspannen, und die Aussenwand erstellt.

Parallel zu den Ortbetonarbeiten wurden im Innenausbau die neue Tunnelentwässerung, die seitlichen Kabelrohrblöcke sowie der untere Teil der Bankette erstellt und im Januar 2022 der Belag eingebaut. In enger Koordination durch die Bauleitung konnten abgestimmt auf die Baumeisterarbeiten die unterschiedlichen BSA Unternehmer die für den Betrieb erforderlichen Ausrüstungsarbeiten erledigen. Nach rund 13 Monaten konnte die Bauphase 4.1 termingerecht am 28.01.22 abgeschlossen und mit der Umstellung des Verkehrs begonnen werden.

Nach der Verkehrsumstellung per Anfang Februar läuft der Verkehr nun in beide Richtungen durch die neue Tunnelröhre der Seite Oerlikon. Vier Fahrspuren werden während der Bauphase 5.0 durch den Neubau geführt, um den benötigten Platz für den Bau der zweiten Tunnelröhre auf Seite Schwamendingen sicherzustellen. Da das Normalprofil des Tunnels grundsätzlich nur für 3 Fahrspuren pro Fahrtrichtung ausgelegt ist, werden die seitlichen Bankette temporär überfahren. Die komplette Fertigstellung der Tunnelröhre Seite Oerlikon erfolgt in der Bauphase 6.0.

Die Locher Ingenieure AG gratuliert allen Beteiligten zum erfolgreichen Erreichen dieses Meilensteins und ist stolz, Teil des Planungsteams zu sein. Sie blickt gespannt auf die weitere Realisierung dieses aussergewöhnlichen Projekts. Innerhalb der Ingenieurgemeinschaft ist die Locher Ingenieure AG für die Gesamt- und Chefbauleitung, den Abschnitt Aubrugg inkl. Bauleitung und die Sanierung des Schöneichtunnels verantwortlich.

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Mit unseren Lernenden bei Luchs und Steinbock

Mit unseren Lernenden bei Luchs und Steinbock

Bericht des Lernenden-Events

Zürich, 13.12.2021

Zweimal mussten wir den Lernenden Event ausfallen lassen. Darum freuten wir uns umso mehr, als es losging. Am Montagmorgen waren wir Lehrlinge von Locher Ingenieure AG auf der Baustelle "Einhausung Schwamendingen", auf welcher wir eine interessante und informative Führung von Evita Simitz bekommen haben. Danach machten wir uns auf nach Goldau. Der Tierpark in Goldau wurde von uns Lernenden am Nachmittag besucht. Bei der Führung haben wir vieles über Tiere erfahren, welche schon lange in der Schweiz leben/gelebt haben und wieder angesiedelt wurden. Eines der ausgestorbenen Tiere ist der Karpatische Luchs. Er wurde vor 150 Jahren in der Schweiz ausgerottet und vor 50 Jahren ist er wieder angesiedelt worden. Ebenso erging es dem Steinbock, Wolf und Bär, welche wir auch beobachten konnten. Gegen den frühen Abend genossen wir Lernenden die angenehme Reise nach Luzern ins Hotel „The Tourist“ und haben eingecheckt. Beim anschliessenden Nachtessen hat uns dann noch Ronny Ochsner besucht und mit uns die feinen Hamburger genossen.

Am Dienstag haben wir zusammen den Gletschergarten und das Löwendenkmal in Luzern angeschaut. Bei der spannenden Führung haben wir vieles gehört und gelernt. Die dortigen Sandsteine sind von der Eiszeit abgelagert worden. Oder die Geschichten und Videos, wie Luzern vor Tausenden von Jahren aussah, als es noch Meer, Palmen und Muscheln in der Schweiz gab. Nach dieser Führung und viel Spass im Spiegellabyrinth haben wir uns auf den Weg nach Spreitenbach gemacht, um Gokart zu fahren. Der Sieg der packenden Rennen ging an Tobias Cimino. Auf dem zweiten und dritten Platz folgte Sandro Colombara und Cedric Freihofer. Alle Lernenden hatten viel Spass während den zwei Tagen und genossen den Ausflug. Ebenso konnte der Zusammenhalt unter den Lernenden gefestigt werden.

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Einsatz für ein sicheres Bahnnetz

Einsatz für ein sicheres Bahnnetz

Fahrbahnerneuerung in Buchs-Dällikon

Buchs-Dällikon, 19.11.2021

Zur Gewährleistung der Sicherheit und für einen wirtschaftlichen sowie nachhaltigen Unterhalt der Gleisanlagen werden diese durch die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB AG) laufend unterhalten. Einen bedeutenden Beitrag dazu leistet das umfangreiche Oberbauerneuerungsprogramm der SBB AG, über welches jährlich viele Kilometer Gleise und zahlreiche Weichen ersetzt werden.

Infolge Abnützung und Verschleiss des Gleiskörpers haben die Gleise 1, 2 und 11 der Linie 703 zwischen den Betriebspunkten Regensdorf West und Otelfingen Golfpark ihre Lebensdauer erreicht und mussten in diesem Jahr erneuert werden. Aufgrund des schlechten Baugrundes war neben der Oberbauerneuerung (Ersatz Schienen, Schwellen und Schotter) auch eine umfangreiche Unterbauerneuerung (Ersatz der Fundationsschicht) notwendig. Dabei wurde die vorhandene zementstabilisierte Fundationsschicht durch eine 50 cm dicke, mit einem Geogitter verstärkte Fundationsschicht aus PSS-Kiessand ersetzt. Um die Einschränkungen für die Bahnkunden so gering wie möglich zu halten, musste diese Fahrbahnerneuerung an nur 5 Wochenendsperren (Totalsperre für den Bahnbetrieb von Freitagabend bis Montagmorgen) ausgeführt werden. Dies hat einen massiven Effort von allen Projektbeteiligten und vor allem auch vom ausführenden Unternehmer verlangt. Dank der ausgeklügelten Logistik und etwas Wetterglück konnten die Arbeiten an jedem Wochenende planmässig ausgeführt und die Bahnanlage jeweils wieder rechtzeitig für den Bahnverkehr freigegeben werden.

Dank der sehr guten Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten konnte die Fahrbahnerneuerung termingerecht abgeschlossen und die Einschränkungen für die Bahnkunden auf ein Minimum reduziert werden.

Die Locher Ingenieure AG hat das Projekt als externe Gesamtprojektleiterin im Auftrag der SBB AG von den Phasen Vorprojekt bis Ausführung geleitet. Das Mandat wurde im Zuge des Rahmenvertrages der IG SLW-OE mit der SBB AG ausgeführt.

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Überdeckung Weiningen – Mit mehr Fahrspuren durch den Gubrist

Überdeckung Weiningen – Mit mehr Fahrspuren durch den Gubrist

Ausbau Nordumfahrung Zürich – Überdeckung Weiningen

Weiningen, 22.10.2021

Endlich ist es so weit, direkt neben der Nationalstrasse im Portalbereich des Gubristtunnels sind seit Mitte August die Hauptarbeiten des Teilprojekts Ausbau bzw. Neubau des Halbanschlusses Weiningen in vollem Gange. Zentrales Element der Arbeiten ist die Erstellung der rund 100 m langen Überdeckung ab dem bestehenden Westportal des Gubristtunnels. Bereits im letzten Jahr wurde der Werkleitungskanal der neuen 3. Röhre im Zuge der Vormassnahmen erfolgreich erstellt und eingeschüttet.

Die Hauptarbeiten starteten mit der Erstellung der 18 m langen Bohrpfähle mit einem Durchmesser von 1.5 m für die Tiefenfundation der Überdeckung Weiningen im Bereich der neuen 3. Röhre. Nach den ersten Bohrpfählen folgen nun nachlaufend die Arbeiten für die Pfahlkopfriegel sowie für die Wände und Decke der 3. Röhre. Gleichzeitig zu diesen Arbeiten ist die Ausführung der Stützmauer Ausfahrt im Gang, welche in der Verlängerung der nördlichen Aussenwand der Überdeckung Weiningen verläuft.

Für die verschiedenen Verkehrs- und Bauphasen waren bei Baustart umfangreiche Vorarbeiten erforderlich. Der Verkehr wird momentan unverändert durch die 1. und 2. Röhre des Gubristtunnels geführt. In dieser Bauphase werden die komplette 3. Röhre der Überdeckung Weiningen sowie die Stützmauer Ausfahrt und die erste von zwei Antirezirkulationswänden erstellt. Mit dem grossen Meilenstein, der Eröffnung der 3. Röhre des Gubristtunnel im Jahr 2023 wird die aktuelle Bauphase enden. Der Verkehr wird in der nachfolgenden Bauphase durch die bestehende 1. und die neu erstellte 3. Röhre geführt. Dadurch können die Bauarbeiten für die Überdeckung der 2. Röhre sowie auch die Instandsetzung des Gubristtunnels gestartet werden. In der abschliessenden Bauphase erfolgen noch die Arbeiten für die 1. Röhre, die permanent in den Chriesihoger rückverankert wird.

Die Überdeckung Weiningen dient der Reduktion der Emissionen der Nationalstrasse und bietet der Gemeinde Weiningen eine neu geschaffene Baufläche. Die gesamte Bauzeit beträgt rund 5 Jahre und soll im Jahr 2026 abgeschlossen sein.

Die Locher Ingenieure AG ist in der IG Weiningen für die Projektierung und Bauleitung der Überdeckung Weiningen und deren zugehörigen Objekte verantwortlich.

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Endspurt beim Bahnhof Winterthur

Endspurt beim Bahnhof Winterthur

Fertigstellungsarbeiten in der neuen Personenunterführung Nord

Winterthur, 20.09.2021

Nach dreieinhalb Jahren Bauzeit stehen die neue Personenunterführung Nord (PU Nord) und die Veloquerung beim Bahnhof Winterthur kurz vor ihrer Eröffnung. Im Dezember 2021 wird die neue Personenunterführung mit einer Gesamtbereite von knapp 40 m (inkl. Veloquerung) ihre 4.50 m breite Vorgängerin aus dem Jahr 1895 ersetzen. Neben den diversen Kommerzflächen wird im Neubau ebenfalls eine neue Velostation mit zahlreichen Abstellplätzen erstellt.

Nachdem im März dieses Jahres die letzten Rohbauarbeiten an der PU abgeschlossen wurden, konnten im April die Arbeiten des Innenausbaus starten. Während unter den Gleisen kilometerweise Kabel und Leitungen verlegt und Aufzüge installiert werden, sind ausserhalb des Bahnhofs die abschliessenden Rohbauarbeiten im Gange. Auf der Seite Rudolfstrasse entsteht mit der architektonisch auffälligen Sitztreppen eine neue Begegnungszone für die Besucher und Einwohner der Stadt Winterthur. Auf der Seite Bahnhofsplatz wird mit der Montage des Bahnhofsdaches der neue Haupteingang in die Personenunterführung finalisiert.

Nach der Inbetriebnahme der Personenunterführung folgen im Jahr 2022 der Rückbau der provisorischen Passerelle und der Abschluss des Nachbarprojekts beim Esse-Areal.

Das Planerteam PUWI (Locher Ingenieure AG, F. Preisig AG, 10:8 Architekten GmbH) ist im Auftrag von SBB Infrastruktur, SBB Immobilien und der Stadt Winterthur mit einem Generalplanermandat von Vorprojekt bis und mit Realisierung beauftragt.

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Bahn frei auf der neuen Bederbrücke

Bahn frei auf der neuen Bederbrücke

Ersatzneubau Überführung Bederstrasse: Intensivbauphase 2 erfolgreich abgeschlossen

Zürich, 23.08.2021

Mit der Wiederaufnahme des Trambetriebs auf der neuen Bederbrücke wurde am Montag 23.08.21 der bedeutendste Meilenstein des Brückenbauprojekts termingerecht erreicht. Innerhalb von nur sechs Wochen wurde vom 9. Juli bis 23. August im Dreischichtbetrieb der letzte Teil der alten Bederbrücke zurückgebaut und durch einen Neubau ersetzt. Das Anfang 2019 eingerichtete LKW-Fahrverbot wurde aufgehoben, so dass zeitgleich mit dem Tram auch der Schwerverkehr die Brücke wieder befahren kann.

Im genannten Zeitraum wurde der Trambetrieb zwischen Bahnhof Enge und Albisgütli vollständig eingestellt und durch Busse ersetzt, die werktags gemeinsam mit dem Strassen- und Langsamverkehr über die vorgängig realisierte, erste Brückenetappe verkehren konnten. An den Wochenenden wurde die Brücke jeweils komplett gesperrt, so dass in diesen Zeitfenstern die Hauptarbeiten sicher und störungsfrei ausgeführt werden konnten (Brückenabbruch, Einheben Stahlträger, Gleisbauarbeiten VBZ etc.). An zwei Wochenenden musste zudem auch der SBB-Bahnbetrieb unter der Brücke aus Sicherheitsgründen vollständig eingestellt werden.

Die neue Brücke ist nun rund 6 m breiter, so dass für den Strassen- und Veloverkehr eine separate Fahrspur stadtauswärts geschaffen werden konnte. Neben der Brücke sind auf Seite Postgebäude aus einer ehemaligen Heiztankanlage eine Velostation mit ca. 90 Veloabstellplätzen und ein neuer Treppenzugang zum Perron 1 entstanden. Auf der gegenüberliegenden Seite beim Perron 2 wurde ein neuer Treppenzugang zur Kantonsschule Freudenberg realisiert, der im Sommer 2020 für den Publikumsverkehr bereits provisorisch geöffnet worden ist. Die Restarbeiten der nun gestarteten Bauphase 3 werden voraussichtlich noch bis Frühling 2022 andauern. Die Projektkosten betragen rund 32 Mio. Franken.

Die Locher Ingenieure sind innerhalb der Ingenieurgemeinschaft als Projektverfasser verantwortlich für die Widerlagerverbreiterung inkl. Natursteinarbeiten, die Brückenfundation inkl. Grossbohrpfähle, die Baugruben, die städtische Velostation, die Treppenkonstruktionen, die Anpassung der Perrondächer sowie die Werkleitungen im Perronbereich. Neben der örtlichen Bauleitung zu den von uns projektierten Bauteilen nehmen wir auch die Chefbauleitung der Gesamtbaustelle wahr.

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