ERZ-Fernwärme Quartierhaupterschliessung an der Fabrikstrasse

ERZ-Fernwärme Quartierhaupterschliessung an der Fabrikstrasse

Bauarbeiten an der Fabrikstrasse

Zürich, 23.11.2022

Die Kanal-, Werkleitungs- und Strassenbauarbeiten an der Fabrik- und Heinrichstrasse haben am 20. August 2022 gestartet und dauern voraussichtlich bis im Sommer 2023. Die Fabrikstrasse befindet sich im Kreis 5 und verbindet das Sihlquai mit dem Röntgenplatz.

Mit der Verbindung der Fernwärmenetze Zürich-Nord und Zürich-West werden mehrere Quartiere neu erschlossen, wie zum Beispiel auch mit diesem Projekt. Zurzeit finden diverse Aushubarbeiten für die Fernwärmeleitung statt. Parallel dazu werden die Fernwärmeleitungen verlegt.

Die Bauausführung in der Fabrik- und Heinrichstrasse erfolgt in drei Etappen. Die erste Etappe (Abschnitt Heinrichstrasse bis Röntgenplatz) ist für den Durchgangsverkehr zurzeit gesperrt. Zuerst wurden die bestehende und überlastete Mischwasserkanalisation durch ein neues vorfabriziertes Ei-Profil ersetzt und die Gasleitungen erneuert. Derzeit sind die Aushubarbeiten für das Schachtbauwerk der Fernwärme in Arbeit.

Die Arbeiten der zweiten Etappe haben bereits Anfangs Oktober 2022 gestartet und erfolgen parallel zur ersten Etappe. Zurzeit sind die Aushubarbeiten für die Fernwärmeleitung und Gasleitungen im Bereich der Limmatstrasse in Arbeit. Eine spannende Herausforderung ist dabei das Unterqueren der VBZ-Gleisanlagen. Die dritte Etappe startet im März 2023 und beinhaltet die verschiedenen Werkleitungsarbeiten inkl. Fernwärmeleitung im Bereich der Fabrik- und Röntgenstrasse.

Diverse Werkleitungen wie Wasser- und Gasleitungen werden im gesamten Perimeter im Zuge des Projektes inkl. den Hausanschlüssen erneuert. Nach den Kanal- und Werkleitungsarbeiten erfolgen abschnittsweise die Strassenbau- und Oberflächenarbeiten.

Die Locher Ingenieure AG wurde vom Tiefbauamt der Stadt Zürich für die Phasen Vorprojekt bis Abschluss beauftragt.

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Fernwärme-Verbindungsleitung geht in Betrieb

Fernwärme-Verbindungsleitung geht in Betrieb

Zusammenschluss der Fernwärmenetze Zürich-Nord und -West geht in Betrieb

Zürich, 01.11.2022

Seit Anfang 2019 realisiert die Abteilung Entsorgung und Recycling der Stadt Zürich den Zusammenschluss der beiden Fernwärmenetze Zürich-Nord und Zürich-West. Nun konnte mit der Inbetriebnahme der Verbindungsleitung zwischen dem Kehrichtheizkraft Hagenholz und der neuen Energiezentrale Josefstrasse ein grosser Meilenstein erreicht werden. Das Projekt Wärmeversorgung Zürich-West leistet einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele der Stadt Zürich.

Die neue Verbindungsleitung wurde grösstenteils im Microtunneling-Verfahren mit einem Innendurchmesser von bis zu 3.2 m erstellt. Für die einzelnen Microtunneling-Vortriebe waren zwei Start- und zwei Zielschächte erforderlich, aus welchen nun umliegende Quartiere mit Fernwärme erschlossen werden können. Die Schachtbauwerke wurden vollumfänglich ausgebaut und dienen ebenfalls als Zugang für den betrieblichen Unterhalt.

Die Rückbauarbeiten der Kehrichtverbrennungsanlage Josefstrasse und der Umbau zu einer Energiezentrale starteten im Frühling 2019. In einer ersten Etappe wurden die benötigten Anlageteile für den Zusammenschluss und den Betrieb der Fernwärmenetze realisiert. Seit der Stilllegung der Kehrichtverbrennungsanlage Josefstrasse im Frühling 2021 werden sämtliche Gebäudeteile, welche nicht mehr benötigt werden, rückgebaut. Die neue Energiezentrale beansprucht eine deutlich kleinere Fläche als die Kehrichtverbrennungsanlage. Bis zum Abschluss des Projekts Ende 2023 wird die Energiezentrale sukzessive ausgebaut und mit einer hochwertigen Glasfassade umhüllt.

Die Locher Ingenieure AG hat die Federführung in der Ingenieurgemeinschaft ENERGIE und ist unter anderem für die Projektierung und Fachbauleitung der Verbindungsleitung und der Tragwerke der neuen Energiezentrale Josefstrasse in Massiv- und Stahlbau in den Projektphasen Vorprojekt bis Inbetriebnahme verantwortlich.

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Das Wunder von Schlieren!

Das Wunder von Schlieren!

LOING gewinnt den Challenge Cup 2022

Schlieren, 24.10.2022

Erstmals nahm eine Auswahl der Locher Ingenieure am Challenge Cup teil. Zwölf spielstarke Teams versammelten sich am 08.10.22 in der Sporthalle Unterrohr in Schlieren zum fussballerischen Kräftemessen der Bauingenieurbüros. Dank ausgezeichnetem Teamwork und grossem Einsatz gewann LOING sensationell den Challenge Cup 2022 gleich bei der erstmaligen Teilnahme in einem hochdramatischen Finale im Penaltyschiessen gegen Emch+Berger WSB.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Teams für die umkämpften aber fairen Spiele. Ein besonderer Dank geht an Bänziger Partner AG für die fabelhafte Organisation des Turniers.

Wir freuen uns auf das nächste Mal, wenn LOING als Pokalverteidiger die Organisation des Challenge Cup 2023 übernehmen darf.

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Bogenpflästerung am Russenweg

Bogenpflästerung am Russenweg

Bauarbeiten am Russenweg

Zürich, 05.10.2022

Die Werkleitungs- und Strassenbauarbeiten im Russenweg haben am 04. April 2022 gestartet und dauern voraussichtlich bis im November 2022. Der Russenweg befindet sich im Quartier Balgrist und verbindet die Forchstrasse mit der Lenggstrasse. Er stellt die Erschliessung des (Wohn-) Quartiers sicher.

Zurzeit ist bereits der abschliessende Strassenbau in Arbeit. Der gesamte Russenweg wird wie im Bestand mit einer Bogenpflästerung instand gestellt, um den historischen Charakter des Weges zu wahren. Das Pflastern nimmt zwar deutlich mehr Zeit in Anspruch als ein Belagseinbau, optisch sieht es aber grossartig aus und das Quartier ist sehr erfreut darüber. Die Randsteine wurden neu versetzt und die bestehenden privaten Gehwegüberfahrten (gepflasterte Rampen, Vorpflästerungen) gemäss den heutigen Normen optimiert und mit abgesenkten und gestürzten Randsteinen ausgeführt.

Es herrschen im Russenweg enge Platzverhältnisse, weswegen insbesondere während der Bauausführung der Bogenpflästerung in vier Etappen mit Sackgassen beidseitig der Baustelle gearbeitet werden muss.

Vor den Strassenbauarbeiten wurden im Russenweg eine Kanalhaltung (Mischwasser) ersetzt, die bestehenden Niederdruckgasleitungen E360 im gesamten Perimeter mittels Relining erneuert und die Rohrblockanlage der ewz sowie die öffentliche Beleuchtung angepasst und erneuert. Auch gewisse Hausanschlussleitungen E360 und ewz wurden im Zuge des Projektes erneuert.

Die Locher Ingenieure AG wurde vom Tiefbauamt der Stadt Zürich für die Phasen Vorprojekt, Bauprojekt, Ausschreibung, Ausführungsprojekt, Bauausführung und Abschluss beauftragt.

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13 Monate Ersatzbusbetrieb für die Tramlinie 13 in Zürich-Höngg

13 Monate Ersatzbusbetrieb für die Tramlinie 13 in Zürich-Höngg

Bauarbeiten Höngger- und Limmattalstrasse

Zürich, 09.08.2022

Die Bauarbeiten in der Höngger- und Limmattalstrasse haben am 02. Mai 2022 gestartet und dauern voraussichtlich bis Ende November 2023. Aufgrund der engen Platzverhältnisse ist Bauen unter Verkehr nicht möglich. Die Höngger- und Limmattalstrasse im Abschnitt Wipkingerplatz bis Ottenbergstrasse sind während den Bauarbeiten nur für Anwohner und Zubringer im Einbahnregime (vom Wipkingerplatz her in Fahrtrichtung Höngg) befahrbar. Zudem ist die Strecke für den Trambetrieb der Linie 13 vom Samstag, 16. Juli 2022 bis und mit Freitag, 18. August 2023, also für rund 13 Monate, gesperrt. Es verkehren Ersatzbusse vom Escher-Wyss-Platz über die Rosengarten-, Nord-, und Ottenbergstrasse bis nach Frankental. Damit die Bauarbeiten in rund eineinhalb Jahren Bauzeit abgeschlossen werden können, wird werktags (Montag bis Samstag) im Schichtbetrieb (07.00 bis 22.00 Uhr) gearbeitet.

Erneuert werden abschnittweise die Kanalisationen (Misch- und Regenabwasser), die Wasser- und Gasleitungen im gesamten Perimeter sowie diverse Rohrblockanlagen von ewz, DAV und VBZ. Die Tramgleise werden in 10 Etappen abgebrochen und anschliessend durch die VBZ neu verlegt, geschweisst und einbetoniert. Anschliessend werden die Randsteine neu versetzt, diverse Baumgruben erstellt, die Haltestellen behindertengerecht ausgeführt und über 20'000 m2 neuer Belag eingebaut (Fahrbahn, Tramtrassee und Gehwege).

Wir von der Locher Ingenieure AG haben vom Tiefbauamt der Stadt Zürich den Auftrag für die SIA-Phasen 41 bis 53 (Ausschreibung, Ausführungsprojekt, Ausführung, Inbetriebnahme und Abschluss) erhalten.

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Dä Pelikan läbt…

Dä Pelikan läbt…

LOING feiert den Sommeranlass+

Zürich, 21.07.2022

Am 16. Juni feierten wir im Rahmen des Ziels 2022 (Wir – Gemeinsam – LOING) den Sommeranlass+. Der Team-Anlass fand in den Büroräumlichkeiten und in unserem Innenhof am Pelikanplatz statt.

Am Nachmittag haben wir in Gruppen verschiedene Aufgaben gelöst. Gemeinsam wurde mittels einer Collage ein Pelikan kreiert. «Dank» verschiedener Rätsel rund um LOING und den Arbeitsort sowie den heissen Temperaturen rauchten bald einige Köpfe. Beim Tischfussball konnten Geschicklichkeit, Reaktion und Teamplay geübt werden, während beim Türme bauen aus Kapla und Papier dann wieder Kreativität und ruhige Hände gefragt waren.

Nach dem abwechslungsreichen Nachmittag liessen wir den wunderschönen Sommerabend im Innenhof bei Grillspiessen, Bier und Wein ausklingen.

Wir freuen uns sehr, nach der Pandemie wieder solche Team-Anlässe durchführen zu können und damit unseren LOING-Spirit zu fördern und zu geniessen.

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Bederbrücke und Bahnzugänge in neuem Glanz

Bederbrücke und Bahnzugänge in neuem Glanz

Ersatzneubau Bederbrücke: Ausführung abgeschlossen

Zürich, 30.06.2022

Nach zwei Jahren intensiver Bautätigkeit unmittelbar am SBB Bahnhof Zürich Enge konnten die Bauarbeiten für den Ersatzneubau der Bederbrücke per Ende Juni erfolgreich abgeschlossen werden. Die neue Bederbrücke sowie die daneben geschaffenen, neuen Treppenzugänge und die wiederhergestellten Perrondächer zeigen sich nun in völlig neuem Licht. Insbesondere bei Nacht, wenn die neuen Bauteile durch die sorgfältig gestaltete Perronbeleuchtung noch prägnanter in Erscheinung treten, eröffnen sich den Bahnkunden freundlichere Ausblicke und sicherere Warte- und Umsteigezeiten.

Die Umsetzung des Projekts stellte die Beteiligten durch die innerstädtische Lage direkt am Bahnhof, die mehrdimensionale Vernetzung unterschiedlichster Verkehrsmittel (SBB, VBZ, MIV, Fussgänger, Velo), die äusserst beengten Platzverhältnisse, die starr vorgegebenen Wochenend- und Nachtsperrzeiten und die hohen Anforderungen des Denkmalschutzes vor grösste Herausforderungen. Insbesondere das Herzstück des Projekts, die zweite Brückenbauetappe, die inkl. Rückbau in nur sechs Wochen während den Sommerferien realisiert werden musste, war nur dank bauzeitoptimierter Konzepte, ununterbrochener Arbeitsleistung, stundenscharfer Ablaufplanung und mehrmonatiger Vorbereitung umsetzbar.

Die neue Bederbrücke ist nun rund 7 m breiter, so dass für den Strassen- und Veloverkehr eine separate Fahrspur stadtauswärts geschaffen werden konnte. Neben der Brücke sind auf Seite Postgebäude aus einer ehemaligen Heiztankanlage eine Velostation mit ca. 90 Veloabstellplätzen und ein neuer Treppenzugang zum Perron 1 entstanden. Auf der gegenüberliegenden Seite beim Perron 2 wurde ein neuer, frei tragender Treppenzugang zur Kantonsschule Freudenberg realisiert. Die gesamten Projektkosten betragen rund 32 Mio. Franken.

Die Locher Ingenieure waren innerhalb der Ingenieurgemeinschaft als Projektverfasser verantwortlich für die Widerlagerverbreiterung inkl. Natursteinarbeiten, die Brückenfundation inkl. Grossbohrpfähle, die Baugruben, die städtische Velostation, die Treppenkonstruktionen, die Wiederherstellung der Perrondächer sowie die Tief- und Werkleitungsarbeiten im Perronbereich. Neben der örtlichen Bauleitung zu den von uns projektierten Bauteilen nahmen wir auch die Chefbauleitung der Gesamtbaustelle wahr.

Herzlichen Dank der Bauherrschaft und allen Projektbeteiligten für diesen gemeinsam erreichten Projekterfolg.

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Die Forchbahn wird barrierefrei

Die Forchbahn wird barrierefrei

Behindertengerechter Umbau der Haltestelle Neuhaus

Egg, 09.05.2022

Das Behindertengleichstellungsgesetz (BehiG) sieht vor, dass der öffentliche Verkehr bis spätestens Ende 2023 den Bedürfnissen von behinderten und altersbedingt eingeschränkten Reisenden entsprechen muss. Die Forchbahn AG möchte und muss diesem Bedürfnis Rechnung tragen und hat deshalb auch die Haltestelle Neuhaus bei Hinteregg in der Gemeinde Egg entsprechend umgebaut.

Über rund fünf Monate wurde der bestehende Mittelperron in derselben Lage erhöht und jeweils am Perronanfang und -ende eine Rampe erstellt. Damit die Haltestelle während der Bauzeit planmässig bedient werden konnte, wurde erst die Perronkante Seite Gleis 1 und erst im Anschluss die Perronkante Seite Gleis 2 erstellt. Die gesamte Haltestellenausrüstung inkl. Kabelanlage und Wartehalle wurde erneuert und modernisiert. Zudem wurde die Fahrleitung im Projektperimeter neu erstellt. Gleichzeitig mit dem Haltestellenumbau wurde auch die planmässige Oberbauerneuerung des Gleises 2 inkl. Wechsel von Holz- auf Betonschwellen durchgeführt. Der Bahnbetrieb auf der Strecke konnte während der gesamten Bauzeit aufrechterhalten werden.

Dank der sehr guten Zusammenarbeit und Koordination aller Projektbeteiligten konnten die Einschränkungen für die Bahnkunden auf ein Minimum reduziert werden und die gesamte Haltestelle Neuhaus inkl. Gleis 2 termingerecht dem Betrieb übergegeben werden.

Die Locher Ingenieure AG hatte die Gesamtleitung des BehiG-Projektes sowie die Projektierung des Tiefbaus von den Projektphasen Vorprojekt bis Inbetriebnahme inne. Die örtliche Bauleitung wurde ebenfalls von der Locher Ingenieure AG wahrgenommen.

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3. Rang für Wettbewerbsbeitrag «pont filage»

3. Rang für Wettbewerbsbeitrag «pont filage»

Brückenwettbewerb Neubau Sihlsteg Spinnerei, Langnau am Albis

Zürich, 08.04.2022

3. Rang für «pont filage»: Die Baudirektion Kanton Zürich hat im Zeitraum von Februar bis September 2021 einen anonymen Projektwettbewerb im einstufigen, selektiven Verfahren für eine ca. 45 m weit gespannte und 2,4 m breite Fussgängerbrücke über die Sihl beim ehemaligen Spinnereiareal in Langnau am Albis ausgelobt. Von 18 eingegangenen Präqualifikationsbeiträgen wurden 5 Teilnehmer für den Wettbewerb ausgewählt.

Zur Lösung der Brückenbauaufgabe wurde von uns ein schlankes, vorgespanntes, integrales Stahlbetonrahmentragwerk mit gevoutetem Plattenbalkenquerschnitt vorgeschlagen, das beim rechten Widerlager in der anstehenden Molasse und beim linken Widerlager auf Mikropfählen fundiert ist. Diese tragen die Gründungslasten in die etwas tiefer liegende Molasse ab und führen zu gleichmässigen Lagerungsverhältnissen auf beiden Widerlagerseiten. Die symmetrischen Widerlager sind geneigt und so angeordnet, dass sie dem bestehenden Böschungs- bzw. Ufermauerverlauf entsprechen und den Abflussquerschnitt nicht beeinträchtigen. Mit der Widerlagerneigung wird eine statisch günstige Systemspreizung des Rahmens erreicht, so dass der Einspanngrad des Tragwerks erhöht und die horizontalen Abstützungskräfte bei den Fundamenten reduziert werden können.

Die vertikale Linienführung der mit Ultrahochleistungsfaserbeton (UHFB) abgedichteten Fahrbahn ist einem Bogentragwerk angelehnt, wobei die Unterkante parabolisch unter Einhaltung der Freibordvorgaben und die Oberkante mit einer max. Neigung von 6% geradlinig unter Ausrundung der Fahrbahnkuppe verläuft. Durch die kontinuierliche Verjüngung des Querschnitts Richtung Brückenmitte wird die visuell wahrnehmbare Erscheinung des Bauwerks an zentraler Stelle reduziert und der Blick auf den Fluss- und Naturraum bestmöglich freigespielt, um eine gute Einpassung in die sensible Landschaft zu ermöglichen. Unterstützt wird die visuelle Erscheinung durch ein schlichtes, anthrazitgrau-duplexiertes Stahlstaketengeländer. Dank der integralen, fugen- und lagerlosen Bauweise können die Zielvorgaben hinsichtlich Dauerhaftigkeit und unterhaltsarmer Bauweise optimal erfüllt werden.

Die Locher Ingenieure AG war als Projektverfasserin allein verantwortlich für den eingereichten Projektbeitrag. Die Visualisierungen wurden von der Firma indivisual AG erstellt.

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Unterirdische Verbindung zwischen Zürich-Nord und Zürich-West

Unterirdische Verbindung zwischen Zürich-Nord und Zürich-West

Fertigstellung der neuen Verbindungsleitung ERZ Wärmeversorgung Zürich-West

Zürich, 30.03.2022

Ende 2018 erfolgte der Baustart für die Fernwärme-Verbindungsleitung zwischen dem Gebiet Strickhof und dem Schütze-Areal im Westen von Zürich. Im Februar 2022 konnte nun der im Microtunneling-Verfahren erstellte Stollen nach 3-jähriger Bautätigkeit der Abteilung ERZ Entsorgung und Recycling der Stadt Zürich übergeben werden.

Der neue Fernwärmetunnel mit Innendurchmesser von min. 3 m verbindet das Kehrichtheizkraftwerk Hagenholz mit der neuen Energiezentrale in der Josefstrasse. Dank dieser neuen Verbindung kann die Wärmeversorgung von Zürich-West auch nach der bereits erfolgten Stilllegung des Kehrichtheizkraftwerks Josefstrasse sichergestellt und ausgebaut werden. Die 2.4 km lange Verbindungsleitung wurde in vier Vortriebsstrecken mittels zweier Start- und Zielschächte sowie einer Zielkaverne erstellt. Die Schächte wurden nach Vortriebsende als definitive Schachtbauwerke ausgebaut und fungieren im Endzustand als Zugänge und Notausstiege für das Betriebs- und Unterhaltspersonal. Zudem dienen die Schächte dem Fernwärme-Anschluss weiterer Quartiere entlang der Verbindungsleitung.

Zurzeit laufen die Abschlussarbeiten der Anlage- und Gebäudetechnik. Vor- und Rücklauf der Fernwärmeleitungen sind über die ganze Tunnellänge verlegt und werden nun abschnittsweise mit Wasser gefüllt. Die Inbetriebnahme der neuen Verbindungsleitung wird bis Ende 2022 erfolgen. Ab diesem Zeitpunkt können auch die ersten Abnehmer der neu erschlossenen Quartiere von der klimaschonenden Fernwärme profitieren.

Die Locher Ingenieure AG hatte die Federführung in der Ingenieurgemeinschaft ENERGIE und war unter anderem für die Projektierung und Bauleitung der Microtunneling-Vortriebe Los 2 verantwortlich.

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Stadtzentrum Wil im Umbruch

Stadtzentrum Wil im Umbruch

Ersatz Eisenbahnbrücke Hubstrasse in Wil

Wil, 03.03.2022

Die Strassenunterführung Hubstrasse ist für alle Verkehrsarten die Hauptquerung des SBB-Trassees innerhalb der Stadt und erfüllt die heutigen Bedürfnisse und Ansprüche der Menschen in der Stadt und der Region Wil in weiten Teilen nicht mehr. Sie wird daher gemeinsam von der SBB und der Stadt Wil ersetzt. Die neue Strassenunterführung weist eine seitlich erhöhte Fuss- und Veloführung auf. Teil des Gesamtprojektes ist zudem die Tieferlegung und Neugestaltung der Hubstrasse, ein Fuss- / Radweg inkl. Brücke über die Hubstrasse und die Umgestaltung des angrenzenden Churfirstenparks.

Die Hauptherausforderungen beim Brückenersatz sind die verkehrlichen Randbedingungen. Sowohl der Bahnverkehr wie auch der Strassenverkehr müssen über die gesamte Bauzeit aufrecht erhalten werden. Im Schatten der einzelnen Gleissperrungen des übergeordneten Projektes «ZEB Wil» (Umbau Bahnhof Wil zur Leistungssteigerung) wird die Brückenplatte auf einer Tiefenfundation und temporären Zwischenabstützungen von den SBB als Vorinvestition für den späteren Ausbau ersetzt. In einer 2. Etappe wird die Unterführung in Deckelbauweise ohne Einschränkungen für den Bahnbetrieb durch die Stadt Wil ersetzt.

Die Projektierung der Brücke erfolgte unter hohem Termindruck. Nur so konnte die Vorinvestition noch in das Hauptprojekt der SBB integriert werden. Vom Start des Vorprojektes bis zum Ausführungsstart vergingen lediglich zwei Jahre.

An einem Sperrwochenende der Hubstrasse erfolgte der erste Teilabbruch der bestehenden Brückenplatte und der Einbau des Lehrgerüstes unter Bahnbetrieb. In Nachtintervallen werden die provisorische Tiefenfundation vom Bahntrasse aus erstellt. Zurzeit laufen die Schalungs- und Bewehrungsarbeiten für die erste von vier Etappen der Brückenplatte. Die Arbeiten der Vorinvestition dauern noch bis Sommer 2023. Das Gesamtbauwerk sollte bis Ende 2026 fertiggestellt werden.

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Einhausung Schwamendingen – Erste Tunnelröhre wird dem Verkehr übergeben

Einhausung Schwamendingen – Erste Tunnelröhre wird dem Verkehr übergeben

Einhausung Schwamendingen: Abschluss Bauphase 4.1

Schwamendingen, 04.02.2022

Seit Anfang 2021 wurden im Abschnitt Aubrugg 500 m Tagbautunnel und die Überführung Saatlenstrasse auf der Seite Oerlikon erstellt. Auf die Tiefenfundation mittels Bohrpfählen wurde die Aussenwand sowie auf zwei Schalwagen die Decke bis zur Mittelwand erstellt. Auf der Decke ragen zudem die vier Entrauchungseinheiten in die Höhe. Diese werden zu einem späteren Zeitpunkt durch die BSA (Betriebs- und Sicherheitsausrüstung) mit Lüftern ausgerüstet, um den Tunnel im Brandfall zu entrauchen. Im Abschnitt Schörli wurden die Querträger für die Fundationen, welche den Tramtunnel überspannen, und die Aussenwand erstellt.

Parallel zu den Ortbetonarbeiten wurden im Innenausbau die neue Tunnelentwässerung, die seitlichen Kabelrohrblöcke sowie der untere Teil der Bankette erstellt und im Januar 2022 der Belag eingebaut. In enger Koordination durch die Bauleitung konnten abgestimmt auf die Baumeisterarbeiten die unterschiedlichen BSA Unternehmer die für den Betrieb erforderlichen Ausrüstungsarbeiten erledigen. Nach rund 13 Monaten konnte die Bauphase 4.1 termingerecht am 28.01.22 abgeschlossen und mit der Umstellung des Verkehrs begonnen werden.

Nach der Verkehrsumstellung per Anfang Februar läuft der Verkehr nun in beide Richtungen durch die neue Tunnelröhre der Seite Oerlikon. Vier Fahrspuren werden während der Bauphase 5.0 durch den Neubau geführt, um den benötigten Platz für den Bau der zweiten Tunnelröhre auf Seite Schwamendingen sicherzustellen. Da das Normalprofil des Tunnels grundsätzlich nur für 3 Fahrspuren pro Fahrtrichtung ausgelegt ist, werden die seitlichen Bankette temporär überfahren. Die komplette Fertigstellung der Tunnelröhre Seite Oerlikon erfolgt in der Bauphase 6.0.

Die Locher Ingenieure AG gratuliert allen Beteiligten zum erfolgreichen Erreichen dieses Meilensteins und ist stolz, Teil des Planungsteams zu sein. Sie blickt gespannt auf die weitere Realisierung dieses aussergewöhnlichen Projekts. Innerhalb der Ingenieurgemeinschaft ist die Locher Ingenieure AG für die Gesamt- und Chefbauleitung, den Abschnitt Aubrugg inkl. Bauleitung und die Sanierung des Schöneichtunnels verantwortlich.

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Mit unseren Lernenden bei Luchs und Steinbock

Mit unseren Lernenden bei Luchs und Steinbock

Bericht des Lernenden-Events

Zürich, 13.12.2021

Zweimal mussten wir den Lernenden Event ausfallen lassen. Darum freuten wir uns umso mehr, als es losging. Am Montagmorgen waren wir Lehrlinge von Locher Ingenieure AG auf der Baustelle "Einhausung Schwamendingen", auf welcher wir eine interessante und informative Führung von Evita Simitz bekommen haben. Danach machten wir uns auf nach Goldau. Der Tierpark in Goldau wurde von uns Lernenden am Nachmittag besucht. Bei der Führung haben wir vieles über Tiere erfahren, welche schon lange in der Schweiz leben/gelebt haben und wieder angesiedelt wurden. Eines der ausgestorbenen Tiere ist der Karpatische Luchs. Er wurde vor 150 Jahren in der Schweiz ausgerottet und vor 50 Jahren ist er wieder angesiedelt worden. Ebenso erging es dem Steinbock, Wolf und Bär, welche wir auch beobachten konnten. Gegen den frühen Abend genossen wir Lernenden die angenehme Reise nach Luzern ins Hotel „The Tourist“ und haben eingecheckt. Beim anschliessenden Nachtessen hat uns dann noch Ronny Ochsner besucht und mit uns die feinen Hamburger genossen.

Am Dienstag haben wir zusammen den Gletschergarten und das Löwendenkmal in Luzern angeschaut. Bei der spannenden Führung haben wir vieles gehört und gelernt. Die dortigen Sandsteine sind von der Eiszeit abgelagert worden. Oder die Geschichten und Videos, wie Luzern vor Tausenden von Jahren aussah, als es noch Meer, Palmen und Muscheln in der Schweiz gab. Nach dieser Führung und viel Spass im Spiegellabyrinth haben wir uns auf den Weg nach Spreitenbach gemacht, um Gokart zu fahren. Der Sieg der packenden Rennen ging an Tobias Cimino. Auf dem zweiten und dritten Platz folgte Sandro Colombara und Cedric Freihofer. Alle Lernenden hatten viel Spass während den zwei Tagen und genossen den Ausflug. Ebenso konnte der Zusammenhalt unter den Lernenden gefestigt werden.

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Einsatz für ein sicheres Bahnnetz

Einsatz für ein sicheres Bahnnetz

Fahrbahnerneuerung in Buchs-Dällikon

Buchs-Dällikon, 19.11.2021

Zur Gewährleistung der Sicherheit und für einen wirtschaftlichen sowie nachhaltigen Unterhalt der Gleisanlagen werden diese durch die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB AG) laufend unterhalten. Einen bedeutenden Beitrag dazu leistet das umfangreiche Oberbauerneuerungsprogramm der SBB AG, über welches jährlich viele Kilometer Gleise und zahlreiche Weichen ersetzt werden.

Infolge Abnützung und Verschleiss des Gleiskörpers haben die Gleise 1, 2 und 11 der Linie 703 zwischen den Betriebspunkten Regensdorf West und Otelfingen Golfpark ihre Lebensdauer erreicht und mussten in diesem Jahr erneuert werden. Aufgrund des schlechten Baugrundes war neben der Oberbauerneuerung (Ersatz Schienen, Schwellen und Schotter) auch eine umfangreiche Unterbauerneuerung (Ersatz der Fundationsschicht) notwendig. Dabei wurde die vorhandene zementstabilisierte Fundationsschicht durch eine 50 cm dicke, mit einem Geogitter verstärkte Fundationsschicht aus PSS-Kiessand ersetzt. Um die Einschränkungen für die Bahnkunden so gering wie möglich zu halten, musste diese Fahrbahnerneuerung an nur 5 Wochenendsperren (Totalsperre für den Bahnbetrieb von Freitagabend bis Montagmorgen) ausgeführt werden. Dies hat einen massiven Effort von allen Projektbeteiligten und vor allem auch vom ausführenden Unternehmer verlangt. Dank der ausgeklügelten Logistik und etwas Wetterglück konnten die Arbeiten an jedem Wochenende planmässig ausgeführt und die Bahnanlage jeweils wieder rechtzeitig für den Bahnverkehr freigegeben werden.

Dank der sehr guten Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten konnte die Fahrbahnerneuerung termingerecht abgeschlossen und die Einschränkungen für die Bahnkunden auf ein Minimum reduziert werden.

Die Locher Ingenieure AG hat das Projekt als externe Gesamtprojektleiterin im Auftrag der SBB AG von den Phasen Vorprojekt bis Ausführung geleitet. Das Mandat wurde im Zuge des Rahmenvertrages der IG SLW-OE mit der SBB AG ausgeführt.

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